Das Mädchenauge (Coreopsis) gehört zu den Korbblütlern und ist eine üppig gelb blühende Blume, die ursprünglich aus Nord- und Südamerika stammt. Bei dem Gewächs handelt es sich um eine pflegeleichte Staude, die mehrjährig ist. Obwohl sie winterhart ist, muss sie vor sehr niedrigen Temperaturen geschützt werden. Ob Mädchenaugen giftig sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Die Blüte der Mädchenaugen
Mädchenaugen haben eine tiefgelbe Farbe mit einem roten Auge. Die Blütenform ist strahlenförmig und die Blütezeit liegt zwischen Juni und August. Die Pflanze wächst buschig und ist ein echter Dauerblüher. Die Farbenpracht kann nicht nur wenige Wochen, sondern gleich mehrere Monate bewundert werden.
Durch einige Kreuzungen ist es zudem gelungen, die ursprünglich gelbe Farbe durch weitere Farben zu ergänzen. Die Wuchshöhe von Mädchenaugen variiert jedoch. Sie können 10 bis 80 Zentimeter hoch wachsen.
Pflege und Pflanzung von Mädchenaugen
Mädchenaugen werden im Frühjahr ausgesät, die Samen sind im Fachhandel erhältlich. Das Gewächs benötigt einen lockeren, humus- und nährstoffreichen Boden. Dieser sollte zudem durchlässig sein, denn Staunässe vertragen Mädchenaugen nicht. Ein trockener, sandiger Platz eignet sich daher am besten. Die Pflanze liebt Sonne, deshalb sollte sich der Standort zusätzlich an einer sonnigen Stelle im Garten befinden.
Nach dem Einsäen muss das Mädchenauge gut gewässert werden, damit es keimen kann. Enthält der Boden zu wenige Nährstoffe kann dieser mit Kompost aufgewertet werden. Ansonsten sind Mädchenaugen unkompliziert und benötigen recht wenig Pflege. Größere Stauden sollten angebunden werden, damit sie nicht umknicken. Es gibt jedoch standfeste Sorten, die weniger hoch wachsen.
Verwelkte Stängel und verblühte Köpfe sollten regelmäßig herausgeschnitten werden. Auf diese Weise verhindert man, dass die Samenbildung der Pflanze zu viel Energie entzieht und damit die Blütenpracht vermindert.
Der richtige Beschnitt

Im Herbst sollten Mädchenaugen zurückgeschnitten werden. Hierbei werden sie bodentief abgeschnitten, was je nach Dauer der Blüte noch vor dem Ende der Blütezeit erfolgen sollte. Mit diesem radikalen Rückschnitt fördert man die Bildung neuer Blüten im Folgejahr. Schneidet man die Pflanze nicht zurück, bildet sie im nächsten Jahr unter Umständen weitaus weniger Blüten aus.
Toxizität von Mädchenaugen
Mädchenaugen sind nicht giftig. Sie sind weder für Menschen noch für Hunde, Katzen oder andere Haustiere gefährlich und eignen sich als Alternative zu anderen schön blühenden Pflanzen, wie zum Beispiel dem hochgiftigen Fingerhut oder dem Eisenhut. Zum Schneiden der Pflanzen werden keine Handschuhe benötigt, da auch die Flüssigkeit in den Stängeln ungiftig ist. Auch Kinder können die Blumen bedenkenlos pflücken.
Expertentipp
Bei einigen Sorten kann man eine Vorkultur im Haus anlegen. Auf diese Weise blüht das Mädchenauge schon im ersten Jahr reich und üppig. Eine Vorkultur wird angelegt, indem das Saatgut nicht ins Beet ausgesät, sondern stattdessen in speziellen Töpfen im Haus vorgezogen wird. Die vorgezogenen Pflanzen werden im Frühjahr ins Beet umgesiedelt und blühen schneller als im Freien gezogene Pflanzen.
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