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Zierpflanzen

Wiesenblumen – Bestimmung verschiedener Pflanzen

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Wiesenblumen - Bestimmung verschiedener Pflanzen

Wildblumen, die auf wilden Wiesen blühen und Spaziergänger erfreuen, sind an vielen Orten eine Seltenheit geworden. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, sie bestimmen zu können, damit wir sie bewahren und im Garten oder auf dem Balkon richtig pflegen.

Wiesenblumen blühen zu fast jeder Jahreszeit und mit Wildblumensaatgut, das Hobbygärtner im Fachhandel, aber auch online kaufen können, lässt sich eine eigene wilde Blumenwiese anlegen. Wiesenblumen locken nicht nur Bienen, Schmetterlinge und viele andere Insekten in heimische Gärten, sondern helfen zudem bei der Erhaltung der Artenvielfalt.

Charakteristika

Charakteristika


Wiesenblumen können in der Regel mit Hilfe von fünf bis neun unterschiedlichen Merkmalen bestimmt werden. Blumenkenner können sich bei der Suche nach einer bestimmten Blume an diesen spezifischen Merkmalen orientieren, die für Wildblumen charakteristisch sind. Unterscheidungen betreffen nicht nur die äußere Form, sondern auch das Verbreitungsgebiet, den Standort und die Blütezeit.

Bestimmung von Wildblumen

Bestimmung von Wildblumen
Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) gehört zur Familie der Korbblütler und kommt von Europa bis Nordasien vor. Die Pflanzen können bis zu 60 Zentimeter groß werden und tragen ein zartes, lanzenförmiges Blattwerk, das mehrfach gefiedert ist. Ihre weißen oder blassrosa gefärbten Blüten sind bis zum ersten Frost zu bewundern.

Schafgarbe wächst sowohl an Wegrändern als auch auf Wiesen und bevorzugt sonnige Plätze. Siedelt man diese Wiesenblume im heimischen Garten an, kann man auch von ihren Heilkräften profitieren. Als Heilpflanze finden alle Pflanzenteile bis auf die Wurzel Verwendung.

Weitere Wiesenblumen

Weitere Wiesenblumen
Das Gänseblümchen ist neben dem Löwenzahn die bekannteste Wiesenblume. Es ist mit einer Wuchshöhe von 15 Zentimetern eine kleine Wiesenblume, die jedoch äußerst robust ist und zu den wintergrünen Arten zählt.

Beinahe ebenso oft ist Klatschmohn zu finden, der ganze Felder mit seiner roten Blütenpracht überzieht sowie die Kornblume, die Raps mit ihren blau-violetten Blüten die Stirn bietet, die bis in den Oktober hinein ein Augenschmaus bleiben.

Der Natternkopf, das Stiefmütterchen, der Storchschnabel und der Wasserdost sind nicht sehr häufig auf unseren Wiesen anzutreffen. Auch das Breitblättrige Knabenkraut und die Echte Schlüsselblume sieht man selten. Beide Arten stehen unter Naturschutz.

Expertentipp

Der Naturschutzbund Deutschland warnt seit Jahren vor dem Rückgang der Artenvielfalt auf unseren wilden Wiesen. Viele Wiesenblumen stehen bereits auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Bepflanzen Sie Ihren Garten oder Balkon neu, bieten sich heimische Blumen hervorragend an. Denn Dahlien und Buchsbäume sind Exoten, die unseren wilden Blumen nicht beim Überleben helfen.

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