Wildes Basilikum oder Strauchbasilikum stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Afrikas und Asiens und zählt zur Familie der Lippenblütler. Aufgrund der schönen violetten Blütenrispen und den ganzjährig dunkelroten Blättern findet das Würzkraut als Zierpflanze Verwendung in Gärten hierzulande. Der attraktive Strauch mit den aromatischen Blättern eignet sich für Gartenbeete ebenso gut wie für die Kultivierung im Topf oder Kübel. Die mehrjährige Pflanze ist robust und erreicht eine stattliche Wuchshöhe von bis zu einem Meter.
Der richtige Standort für Wildes Basilikum
Strauchbasilikum fühlt sich an sonnigen, warmen Standorten wohl, damit sich der Geschmack der duftenden, aromatischen Blätter richtig ausbilden kann. Zugluft und starke Regengüsse schaden der Pflanze ebenso wie kalte Temperaturen. Deshalb sollte der Standort windgeschützt sein, damit sich der Zierstrauch wohlfühlt. Bei der Kultivierung im Kübel sind nach Süden gerichtete Balkone oder ein vollsonniger Platz auf Terrassen ideal für die Gewürzpflanze. Die Pflanze ist gut hitzeverträglich und mag keine Temperaturen unter 12 Grad Celsius.
Auf welchen Böden gedeiht Wildes Basilikum?
Eine gute Vorbereitung des Bodens schafft ideale Voraussetzungen, um Wildes Basilikum im Gartenbeet einzupflanzen. Falls der Gartenboden verdichtet ist und zu Staunässe neigt, können Sie diesen im Vorfeld mit Sand und Humus aufbereiten. Eine Drainageschicht ist empfehlenswert, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann und die Wurzeln keine Schäden davontragen. Bei sehr sandigen und mageren Böden schafft sowohl reifer Kompost als auch hochwertiges Substrat Abhilfe, damit die Zierpflanze prächtig wachsen und gedeihen kann. Für Sträucher in Pflanzgefäßen eignet sich spezielle Kräutererde aus dem Handel.
Gießen & Düngen

Wildes Basilikum im Freiland muss nicht oft gegossen werden. Lediglich bei großer Hitze oder langen Trockenperioden können Sie den Strauch am besten in den frühen Morgenstunden oder abends mit abgestandenem Regenwasser gießen. Achten Sie darauf, dass der Boden stets gleichmäßig feucht ist. Bei der Kübelhaltung hingegen benötigt die Pflanze bedarfsgerechte Wassergaben, sobald das Substrat leicht angetrocknet ist. Verwenden Sie etwa alle fünf bis sechs Wochen einen speziellen Kräuterdünger, den Sie mit dem Gießwasser verabreichen können. Hornspäne oder Kompost sind eine gute Alternative, um den Zierstrauch mit den benötigten Nährstoffen zu versorgen.
Benötigt Wildes Basilikum einen Rückschnitt?

Im Normalfall benötigt der Zierstrauch keinen Rückschnitt, denn er wächst schön buschig und reich verzweigt. Wenn die Würzpflanze allerdings nach einigen Jahren im unteren Bereich verkahlt, können Sie den Strauch leicht zurückschneiden. Dies fördert die Bildung neuer Triebe und Blätter und beugt gleichzeitig einer Verholzung vor.
Überwintern des Strauches
In hiesigen Regionen ist Wildes Basilikum nicht ausreichend winterhart. Lediglich im Mittelmeerraum kann das Würzkraut den Winter über im Freiland verbringen. Deshalb wird der Zierstrauch im späten Herbst ausgegraben und in einem Pflanzgefäß überwintert. Das vorgesehene Winterquartier sollte hell und frostfrei sein, bei Temperaturen um 15 Grad Celsius. Schützen Sie den Strauch vor Zugluft und gießen Sie die Pflanze mäßig. Auch im Winterquartier ist eine Düngergabe alle sechs Wochen empfehlenswert.
Expertentipp
Strauchbasilikum im Kübel sollte spätestens dann umgetopft werden, wenn die Wurzeln aus dem Gefäß ragen. Setzen Sie den Strauch in ein größeres Gefäß, welches mit frischem Substrat befüllt ist.
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