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Zierpflanzen

Winterhärte von Skimmien – richtige Pflege im Winter

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Winterhärte von Skimmien - richtige Pflege im Winter

Skimmien (Skimmia) gehören zur Ordnung der Seifenbaumartigen und zur Familie der Rautengewächse. Es existieren weniger als zehn Arten, die ursprünglich aus den gemäßigt warmen Gebieten Asiens, aus Japan, China und Korea stammen. Das natürliche Habitat der Skimmien sind schattige und feuchte Standorte in Bergwäldern. Die bekannteste Art ist die Japanische Blütenskimmie ‘Skimmia japonica’, aus der die bei uns als Zierpflanzen bekannten Zuchtformen hervorgegangen sind.

Skimmien – robuste und winterharte Garten- bzw. Kübelpflanze

Skimmien - robuste und winterharte Garten- bzw. Kübelpflanze


Skimmien sind attraktive, immergrüne Sträucher und Bäumchen mit ledrigen Blättern und hübschen Blüten sowie roten bis fast schwarzen Beeren, die an Steinfrüchte erinnern. Die roten, männlichen Blütenknospen, die weiblichen, korallrot gefärbten Beerenfrüchte und die tiefgrünen Blätter mit ihrem glatten Rand machen Skimmien im Winter besonders attraktiv.

Skimmien sind in winterlichen Gärten nicht nur ein attraktiver Blickfang, sondern auch robust und winterhart. Sie vertragen Temperaturen bis zu -20 Grad Celsius und gelten damit als vollständig frosthart. Diese Frosthärte muss dennoch mit einer Einschränkung versehen werden.

Schutz von Skimmien im Winter

Schutz von Skimmien im Winter
Sollte eine Skimmie gerade erst an ihren Standort gepflanzt worden sein, benötigt sie einen gewissen Schutz vor der Kälte im Winter. Dafür eignen sich Laub, Reisig, Stroh, Komposterde sowie Tannen- und Fichtenzweige. Skimmien sollten keinem Kahlfrost ausgesetzt werden, denn er kann die jungen Triebe zerbersten lassen. Ideal ist ein schattiger bis halbschattiger Winterstandort ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Unverholzte Triebe reagieren besonders empfindlich gegenüber starkem Frost. Aus diesem Grund sollte man Wassergaben bereits ab August reduzieren, um das Wachstum der Pflanze zu hemmen. Gegossen werden müssen Skimmien jedoch das ganze Jahr hindurch, damit sie nicht vertrocknen. Sollten Teile eines Strauchs im Winter erfrieren, können diese im Frühjahr entfernt werden.

Ideale Standorte für Skimmien in Kübeln sind Balkone, Terrassen, kühle Treppenhäuser, unbeheizte Wintergärten, Gewächshäuser und kühle Schlafzimmer. Im Freien kann das Pflanzgefäß auf eine Holz- oder Styroporplatte gestellt und mit einem Vlies oder mit gepolsterter Folie umwickelt werden.

Überwintern Skimmien in Innenräumen darf die Raumtemperatur zehn Grad nicht überschreiten. Warme Temperaturen machen Skimmien anfällig für einen Befall mit Schädlingen. Düngergaben werden in der kalten Jahreszeit eingestellt und frühestens im März erneut aufgenommen.

Expertentipp

Die attraktiven roten Blüten und Beeren können dazu verlocken, eine Skimmie als weihnachtlichen Schmuck in Wohnräumen zu nutzen. Davon ist abzuraten, da der Temperaturschock von winterlicher Kälte zu warmen Wohnzimmern von Skimmien nicht vertragen wird. Auf dem Balkon oder der Terrasse sind Skimmien ein toller Schmuck während der Weihnachtszeit.

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