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Heckenpflanzen

Zypresse mit Hausmitteln düngen

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Zypresse mit Hausmitteln düngen

Zypressen zeichnen sich vor allem durch ihr schnelles Wachstum und ihre schönen grünen Nadeln aus. Gern werden sie als immergrüner Sichtschutz gepflanzt, doch auch als Solitär sind Zypressen mit ihrem geraden Wuchs überaus attraktiv.

Damit die Zypresse zu jeder Jahreszeit und in jedem Alter gesund bleibt und ihr attraktives Erscheinungsbild behält, braucht sie genügend Nährstoffe. Natürlich kann man zum fertigen Dünger greifen, um den Baum mit Nährstoffen zu versorgen, umweltfreundlicher und nicht minder wirksam können Zypressen jedoch auch mit organischen Düngemitteln und Hausmitteln gedüngt werden.

Warum ist Düngen so wichtig?

Warum ist Düngen so wichtig


Zur Erhaltung der Gesundheit und für ein kräftiges Wachstum benötigt die Zypresse, so wie alle Pflanzen, bestimmte Nährstoffe in ausreichender Menge. Der immergrüne Nadelbaum wächst sehr schnell und bildet ein üppiges grünes Nadelkleid aus. Die Zypresse braucht daher recht viele Nährstoffe.

Verschiedene Inhaltsstoffe des Düngers sind für spezielle Funktionen der Pflanze wichtig. So kann durch Kaliumgaben beispielsweise die Kältetoleranz des Baums verbessert werden. Magnesium ist indes zur Bildung von Chlorophyll und damit für eine satte Grünfärbung und die Photosynthese wichtig.

Dünger wirkt sich nicht nur auf die Pflanze aus, sondern beeinflusst auch die Bodenbeschaffenheit und die Bodenqualität. Insbesondere der pH-Wert des Bodens kann mit dem richtigen Dünger so beeinflusst werden, dass der Boden dem Baum optimale Bedingungen bietet.

Wie oft und wann düngen?

Wie oft und wann düngen
Wie oft eine Düngung notwendig ist, hängt hauptsächlich von zwei Faktoren ab:

  • Art der Haltung
  • Bodenbeschaffenheit

Zypressen können auch im Kübel gehalten werden. In einem Kübel kann der Boden grundsätzlich weitaus weniger Nährstoffe speichern als im Garten oder Freiland. Kübelpflanzen benötigen daher in der Regel eine intensivere Düngung. Das gilt auch für Zypressen, die im Kübel kultiviert werden.

Die Bodenbeschaffenheit ist bei der Wahl des optimalen Düngers von entscheidender Bedeutung. Lehmige Böden enthalten in der Regel genügend Nährstoffe und können diese auch gut speichern. Häufiges Düngen ist bei einem lehmigen Boden daher nicht notwendig.

Sandige Böden beinhalten indes wenige Nährstoffe und können diese nicht lange speichern. Vor allem Mineralien werden schnell wieder dem Boden ausgewaschen. Hier ist also eine Düngung häufiger notwendig.

Optimal ist die Zypresse mit Nährstoffen versorgt, wenn im Frühjahr eine Langzeitdüngung erfolgt. Bei regelmäßigen Düngungen in der Wachstumsphase im Frühjahr und Sommer, sollte die Düngung spätestens mit Beginn des Septembers eingestellt werden. So können die jungen Triebe noch vor dem Winter ausreifen und sind dadurch besser vor Kälte geschützt.

Womit düngen?

Womit düngen
Grundsätzlich kann natürlich ein fertiger Zypressen- oder Koniferendünger zur Nährstoffversorgung genutzt werden. Doch können Zypressen stattdessen hervorragend mit organischem Dünger und Hausmitteln gedüngt werden.

Organischer Dünger

Kompost fällt in jedem Garten an. Für Zypressen ist er ein perfekter Nährstofflieferant. Wird zu Beginn des Frühjahrs eine Portion Kompost rings um den Baum in den Boden eingearbeitet, ist die Zypresse damit für den Rest des Jahres bestens mit Nährstoffen versorgt.

Ebenso eignet sich Tierdung zur organischen Düngung. Vor allem gealterter Pferdemist ist genau wie Kompost ein idealer Nährstofflieferant.

Mineralstoffmangel

Zypressen bevorzugen einen leicht sauren Boden. Leidet die Zypresse an einem Magnesiummangel, zeigt sie dies durch braune Nadelspitzen. Auf eine Düngung mit Bittersalz kann verzichtet werden, wenn der Boden stattdessen mit Nadelstreu gemulcht wird.

Auch getrockneter Kaffeesatz säuert den Boden leicht an. Zusätzlich wird die Zypresse mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Expertentipp

Durch eine Kaliumgabe im September oder Oktober wird die Zypresse widerstandsfähiger gegen Kälte. Eine Brennnesseljauche ist dazu ideal. Sie enthält viel Kalium und Stickstoff.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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