Die Calla, welche ursprünglich aus den Sümpfen Südafrikas stammt, ist hierzulande eine der beliebtesten Zimmerpflanzen. Besonders markant sind neben den grünen pfeilförmigen Blättern die farbenprächtigen Blüten mit gelben Blütenkolben. Trotz ihres schlichten und eleganten Aussehens gestaltet sich die Pflege der Calla nicht ganz so simpel. Die Pflanze besitzt neben der Wachstums- und Blütephase auch eine Ruhephase, in der in der Knolle Kraft für den nächsten Austrieb gesammelt wird. Im nachfolgenden Beitrag haben wir Ihnen die wichtigsten Informationen zur richtigen Pflege zusammengefasst.
Wie sieht der richtige Standort für die Calla aus?
Die Calla benötigt viel Licht, sollte aber nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Diese führen im schlimmsten Fall zu Verbrennungen an den Blättern. Sobald die Außentemperaturen mindestens 16 bis 18 Grad Celsius betragen, kann die Calla über den Sommer auch draußen stehen, wobei auch hier auf eine direkte Sonneneinstrahlung verzichtet werden sollte. Außerdem sollte der Außenstandort gut vor Zugluft geschützt sein. Während der Ruhephase sollte die Calla, entgegen dem ansonsten bevorzugten Standort, eher kühl und unbeheizt bei 10 bis 15 Grad Celsius sowie dunkel stehen. Der Boden des Topfes sollte ganzjährig nährstoffreich und durchlässig sein.
Was ist bei der Pflege der Calla zu beachten?

Da es sich bei der Calla um eine Knollenpflanze handelt, ist insbesondere beim Bewässern einiges zu beachten. Während der Wachstums- und der Blütezeit sollte die Pflanze bis zu zweimal wöchentlich gegossen werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass sich keine Staunässe bildet, da diese zu einem Faulen der Knolle führen kann. Idealerweise wird das überschüssige Wasser spätestens nach einer halben Stunde aus dem Übertopf abgegossen, um dies zu vermeiden. Dementgegen sollte während der Ruhezeit das Gießen vollständig eingestellt werden.
Ebenso wie das Gießverhalten sollte auch das Düngen an die entsprechende Entwicklungsphase angepasst werden. Vor und in der Blütezeit ist der Nährstoffbedarf am höchsten, sodass in diesem Zeitraum mit einem handelsüblichen flüssigen Fertigdünger oder Düngestäbchen nachgeholfen werden kann. In der Ruhephase, die zwischen zwei und drei Monaten andauert, sollte keine Düngung erfolgen. Dieses Vorgehen orientiert sich weitestgehend an den Gegebenheiten der natürlich vorkommenden Calla in Südafrika. Sowohl während der Wachstums- und Blütephase als auch der Ruhephase müssen regelmäßig die vertrockneten Blüten und Blätter von der Pflanze entfernt werden.
Expertentipp
Auch wenn die Calla überwiegend als Zimmerpflanzen gehalten werden, können diese auch problemlos im Erdboden gepflanzt werden. Da die Calla aber nicht winterhart ist, müssen die Knollen vor dem ersten Frost aus dem Boden entfernt und im Haus überwintert werden.
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