Aufgrund ihrer schönen Blütenpracht zählen Hortensien zu den Klassikern in vielen Gärten. Hortensien sind ursprünglich in Ostasien und Japan beheimatet und bilden eine Gattung innerhalb der Familie der Hortensiengewächse. Dort wachsen sie auf feuchten Böden an Bächen, Waldrändern und Flüssen und bevorzugen einen nährstoffreichen Standort im Halbschatten. Die hübsche Zierpflanze mit ihren vollen Blütenständen gedeiht frei stehend im Garten, als Hecke oder auf Balkonen als Kübelpflanze. Insbesondere die Gartenhortensien erfreuen sich unter der Vielzahl an Arten hierzulande größter Beliebtheit.
Fühlen sich Hortensien an schattigen Standorten wohl?
Für die asiatische Zierpflanze eignet sich tatsächlich ein windgeschützter Platz im Halbschatten, wobei die Hortensien auch schattige Orte tolerieren. Sie gedeiht bestens in jenen Arealen, in denen sich nur wenige Blühpflanzen befinden. Da Hortensien nicht gerne umgepflanzt werden, sollten sie gleich zu Anfang einen passenden Standort auswählen. Die die reich blühenden Pflanzen sehr viel Wasser benötigen, sind sonnige Plätze eher ungeeignet. Hortensien verdunsten viel Feuchtigkeit über die grünen Blätter und können innerhalb kurzer Zeit sogar einen Sonnenbrand bekommen. Als Waldpflanzen lieben Hortensien auch Stellen unter hohen Bäumen, die ihnen an heißen Sommertagen genügend Schatten spenden.
Welche Hortensienarten eignen sich für sehr schattige Standorte?

Im tiefen Schatten fühlen sich nicht alle Hortensienarten wohl. Dennoch gibt es einige Sorten, die auch an solchen Standorten überreich blühen und prächtig gedeihen. Hierzu zählen beispielsweise die Bauernhortensie, die eine Wuchshöhe von zwei Metern erreichen kann, oder die Kletterhortensien, welche mühelos an Mauern emporwachsen. Wenn diese Hortensienart nichts zum Klettern findet, wächst sie kriechend, sodass Sie mit dieser Pflanze unschöne kahle Stellen im Garten begrünen können. Ebenso schattenverträglich sind Schneeballhortensien, die aufgrund ihrer attraktiven weißen Blütenstände sowie der dunkelgrünen, schimmernden Blätter begeistern.
Die Pflege von Hortensien

Das A und O der Hortensienpflege ist ausreichend wässern. Der botanische Name der Zierpflanzen lautet Hydrangea, was übersetzt“ Wasserschlürfer“ bedeutet. Sorgen Sie deshalb besonders an heißen Tagen für eine reichhaltige Bewässerung Ihrer Hortensien. Verwenden Sie hierfür idealerweise Regenwasser oder entkalktes Gießwasser wegen des hohen Kalkgehalts, der für die schönen Blühpflanzen nicht ideal ist. Hortensien zählen zu den Starkzehrern und benötigen für ihr pompöses Blütenwachstum ausreichend Nährstoffe. Als Düngemittel kann sowohl Hortensien-als auch Rhododendrondünger verwendet werden, der für einen andauernden sauren Boden sorgt. Als Winterschutz reicht eine Schicht Laub rings um den Wurzelbereich, den Sie zusätzlich noch mit Tannenreisig abdecken können.
Expertentipp
Schnittmaßnahmen sind bei Hortensien nur im geringem Umfang notwendig. Entfernen Sie im Frühjahr abgestorbene Triebe und Pflanzenteile und schneiden diese über der nächsten Knospe zurück. Schützen Sie junge Pflanzen im Winter mit Kokosmatten oder Vlies. Hortensien im Kübel müssen in der kälteren Jahreszeit an einen geschützten Standort verbracht werden. Untersuchen Sie die Pflanze auf Schädlinge wie Spinnmilben, Blindwanzen oder Blattläuse und bekämpfen diese bei Bedarf mit herkömmlichen Pflanzenschutzmitteln.
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