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Wissenswertes über den Olivenbaum Hojiblanca

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Wissenswertes über den Olivenbaum Hojiblanca

Der Olivenbaum, der auch Echter Ölbaum genannt wird, gehört zur Gattung der Ölbäume, die wiederum zur Familie der Ölbaumgewächse gehören. Diese Bäume werden schon seit dem 4. Jahrtausend vor Christus kultiviert und genutzt.

Auch heute wird der Olivenbaum vielfältig genutzt, nicht nur als Zierpflanze, sondern auch wirtschaftlich. Aus den Oliven, die auch als Nahrungsmittel gelten, wird Olivenöl gepresst. Die Reste, die bei der Pressung übrigbleiben, werden zur Herstellung von Brennstoffen aus Biomasse genutzt. Neben der Verwendung der Früchte ist auch das Holz sehr beliebt zur Herstellung von Möbeln oder Musikinstrumenten, wie zum Beispiel der Blockflöte.

Insgesamt gibt es über 1000 Olivensorten, zum Beispiel die Taggiasca aus Italien, die Kalamata aus Griechenland und die hier näher vorgestellte Hojiblanca aus Spanien.

Herkunft der Olivensorte Hojiblanca

Typischerweise stammt die Olivensorte Hojiblanca aus Zentralandalusien. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Osten der Provinz Sevilla über den Süden Córdobas bis zum Norden der Provinz Málaga. Verbunden ist diese Olivensorte aber hauptsächlich mit der Stadt Lucena, die sich in der Provinz Córdoba befindet. Deshalb wird die Hojiblanca auch Lucentina genannt.

Die Olive der Sorte Hojiblanca wird von vielen Bauern zur Ölherstellung angebaut und sichert ihnen den Lebensunterhalt. Die wirtschaftliche Bedeutung der Hojiblanca für diese Region wird auch mit einem Museum in Málaga unterstrichen.

Das Aussehen der Hojiblanca

Das Aussehen der Hojiblanca


Der Olivenbaum der Sorte Hojiblanca besitzt ein besonderes Merkmal. Die Blattunterseite hat einen deutlichen weißen Farbton. Daher kommt auch der spanische Name „Weißblatt“.

Im Gegensatz zu anderen Sorten ist die Form der Hojiblanca-Frucht rundlich und groß. Das Fruchtfleisch ist fest und fruchtig.

Geerntet wird die Olive, wenn Sie reif ist, also eine schwarze Farbe hat.

Die Verwendung dieser Olivensorte

Die Verwendung dieser Olivensorte
Hauptsächlich werden Hojiblanca-Oliven zur Herstellung von Öl genutzt. Der Geschmack ist leicht bitter und das Öl weist einen durchschnittlichen Ölsäuregehalt, der bei 65 – 75 % der gesamten Fettsäuren liegt, auf. Das ist der Grund, warum das Öl, im Gegensatz zu anderen Sorten, widerstandsfähig gegen Oxidation ist und somit neben der rohen Verwendung auch zum Frittieren genutzt werden kann.

Grundsätzlich wird die Hojiblanca im reifen Zustand, also schwarz, geerntet. Dies wirkt sich auch auf die Farbe des Öls aus. Ursprünglich hat das Öl eine goldgrüne Farbe. Je früher, und somit grüner, die Hojiblanca geerntet wird, umso grüner ist auch das Olivenöl.

Neben der Ölherstellung werden die runden und großen Oliven auch als Tafeloliven genutzt.

Der Olivenbaum Hojiblanca im Winter

Olivenbäume haben generell eine unterschiedliche Toleranz gegenüber Kälte. Je nachdem, wo die Olive herkommt, vertragen einige Sorten auch leichte Fröste. Bei längeren Frostperioden sollten allerdings alle Olivenbäume in ein Winterquartier gebracht werden.

In Andalusien, wo die Hojiblanca-Olive wächst, treten milde Winter auf, die durch ozeanische Einflüsse bestimmt sind. Schon deshalb ist diese Olivensorte nicht winterhart und sollte in unseren Gefilden nur als Topfkultur im Garten stehen.

So kann der Olivenbaum Hojiblanca bei sich ändernder Witterung schnell den Standort wechseln und auch frühzeitig ins Winterquartier gebracht werden. Hier sollte es kühl und hell sein. Sehr gut geeignet sind Garagen, Kellerräume oder Schuppen. Mit der Unterbringung in der Wohnung kommt der Olivenbaum nicht zurecht, da es hier zu warm ist. Olivenbäume benötigen im Winter einfach etwas kühlere Temperaturen, um Kraft zu schöpfen.

Expertentipp

Wenn der Olivenbaum in seinem Winterquartier Blätter verliert, steht er an einem falschen Ort, der zu warm ist und zu wenig Licht hat. Zur Erholung stellen Sie den Baum an einen kühleren und helleren Ort.

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© www.istockphoto.com/photooiasson

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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