Die Orchidee gehört mittlerweile zu den ganz normalen Zimmerpflanzen. Die Schönheit ihrer exotischen Blüten krönt so manche Dekoration und treibt so manchen Hobbygärtner auch gern mal in den Wahnsinn, denn wem ist nicht schon mal eine wunderschöne Orchidee eingegangen. Auch wenn sie zu Hause im Wohnzimmer blüht ist vielen nicht bewusst, dass die Orchidee, von der es rund 30.000 verschiedene Arten gibt, sich äußerst wohl in einem Gewächshaus fühlt. Hier blüht sie unter den richtigen Bedingungen in voller Pracht und gedeiht auch viel besser. Wir wollen Ihnen hier zeigen wie Sie das eigene Gewächshaus am besten ausstatten um der Orchidee ein schönes zuhause zu bieten.
Die Temperatur
Da es eine Vielzahl von Orchidee-Arten gibt, können Sie Ihre Orchideen in einem temperierten oder warmen Gewächshaus, sowie die frosthärteren in einem unbeheizten Gewächshaus züchten. Sicherlich spielt auch der Standort eine wichtige Rolle, jedoch sollten Sie sich am besten vorher erkundigen welche Orchideen Sie züchten wollen, denn sie alle benötigen unterschiedliche Sonneneinstrahlung.
Die Belichtung
Das Gewächshaus sollte die Möglichkeit bieten von Mai bis September schattiert zu werden. Die Orchidee mag es nicht der puren Sonne ausgesetzt zu werden, jedoch braucht sie das Licht zum Wachsen. Sie sollten am besten eine extra Überdachung über dem Gewächshaus anbringen um die Pflanzen im Sommer vor der starken Hitze zu schützen dennoch so, dass das Licht eindringen kann.
Die Lüftung

Eine Gute Belüftung ist wichtig. Orchideen mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit zudem wird ein gutes Belüftungssystem benötigt. Zumindest aber Seitenfenster die einen ständigen Sauerstoffaustausch zulassen.
Die Bewässerung

Für die Bewässerung Ihrer Orchideen können Sie Regenwasser nutzen. Wenn Sie eine Orchideen-Art züchten die ein angewärmtes Wasser vorzieht, können Sie hier über die Leitung am Haus warmes Wasser zuführen. Es ist nicht leicht zu erkennen wann eine Orchidee Wasser braucht. Die Blätter sind recht hart und wenn die Orchidee nicht blüht ist es umso schwerer. Eine gute Methode dies herauszufinden, besteht darin, den Finger etwas tiefer in die Erde zu stecken, um so zu spüren ob diese noch feucht ist. Die meisten Orchideen, ob im Gewächshaus oder im Wohnzimmer gehen ein, weil sie zu viel oder zu wenig Wasser bekommen.
Das Düngen
Benutzen Sie Dünger für Ihre Orchideen. In den lichtreicheren Zeiten, so wie dem Frühling und dem Sommer, brauchen die Orchideen mehr Dünger da sie in dieser Zeit wachsen. Grundsätzlich benötigen sie jedoch immer ein wenig Dünger auch in den dunkleren Jahreszeiten wenn kein großes Wachstum stattfindet. Bei jeder dritten Gießgabe können Sie Dünger hinzufügen und zwar am besten, den auf die Orchidee abgestimmten, Individualdünger. Düngen Sie die Orchidee nicht wenn sie trocken ist, hier kann die Wurzel „verbrennen“.
Expertentipp
Die Orchidee lässt sich nicht immer ansehen wie es ihr wirklich geht, ein Zeichen das es Ihrer Orchidee nicht gut geht, kann ein verdrehen der Blätter sein.
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