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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Dahlienknollen richtig pflanzen und überwintern

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Dahlienknollen richtig pflanzen und überwintern

Die Blütenpracht des Sommers neigt sich dem Ende zu. Auch im Garten macht sich der Herbst allmählich bemerkbar. Und doch erstrahlt der herbstliche Garten noch einmal in einem prächtigen Blütenmeer. Dahlien sorgen für ein Feuerwerk an Farben. Diese herrlichen Blumen gibt es nämlich in mehreren hundert Arten und in den unterschiedlichsten Farben.

Die Stars unter den Herbstblühern

Es gibt verschiedene Knollen- und Zwiebelpflanzen, die im Frühling gesetzt werden und noch im selben Jahr ihre Blütenpracht entwickeln. Dahlien zählen zweifelsfrei zu den beliebtesten und bekanntesten Vertreterinnen dieser Blumenart.

Dahlien lieben die Wärme

Dahlien stammen ursprünglich aus Mexiko. Sie lieben die Wärme und sind an das warme Klima angepasst. Da die Blumen extrem frostempfindlich sind, werden die Knollen erst Mitte Mai nach den Eisheiligen gepflanzt.

Bodenvorbereitungsarbeiten

Bodenvorbereitungsarbeiten


Damit die Dahlien gut wachsen und im Herbst für ein Feuerwerk an Farben sorgen, muss der Boden gut vorbereitet werden. Die beiden wichtigsten Maßnahmen sind das Umgraben des Bodens und die Unkrautentfernung. Dahlien benötigen einen durchlässigen Boden. Ist der Boden zu feucht oder verdichtet, sollte man nach dem Umgraben Kompost einarbeiten. Hilfreich sind auch Pflanzkörbe, denn diese schützen die Knollen vor hungrigen Mäusen.

Der optimale Standort

Der optimale Standort
Dahlien bevorzugen einen sonnigen Standort. Etwas Halbschatten wird von den Pflanzen vertragen, in Schattenlage fühlen sich Dahlien jedoch überhaupt nicht wohl. Werden die Knollen in Halb- oder Schattenlage gepflanzt, wachsen die Dahlien höher, da sie sich nach der Sonne strecken. Ein höherer Wuchs bedeutet jedoch, dass die Blumen im Wind schneller umknicken.

Ein guter Standort ist ein windgeschützter Platz entlang des Gartenzaunes, der Hausmauer oder zwischen niedrigen Gehölzen. Unter Bäume sollten die Knollen jedoch nicht gepflanzt werden. Bäume entziehen den Dahlien nicht nur das Sonnenlicht, sondern auch Nährstoffe.

Pflanzung

Pflanzung
Die Knollen werden 15 Zentimeter tief in den vorbereiteten Boden gesetzt. Der Pflanzabstand variiert und hängt von der Wuchshöhe ab. Für hohe Stauden beträgt der Abstand zwischen den Knollen 80 bis 100 Zentimeter, für halbhohe und niedrige Dahlien-Stauden 50 bis 70 Zentimeter.

Dahlien düngen

Dahlien haben einen sehr hohen Nährstoffbedarf und müssen deshalb regelmäßig gedüngt werden. Sollen die Blumen über viele Jahre Freude bereiten und die Knollen Jahr für Jahr wieder gepflanzt werden, darf der Nährstoffbedarf während der Wachstumsperiode nicht mit einem stickstoffhaltigen Dünger gedeckt werden. Die Pflanze wächst zwar gut und entwickelt auch sehr viele Blätter, aber der Stickstoff wirkt sich negativ auf die Substanz und die Lagerfähigkeit der Knolle aus.

Frost zerstört die Blüten

Dahlien sind nicht winterhart. Schon die erste kalte Nacht zerstört die Blütenpracht. Die Dahlien-Stängel und Blätter müssen jetzt auf ungefähr fünf bis sieben Zentimeter über der Erde gekürzt werden.

Die Pflege der Knollen

Die Knollen müssen ausreifen und sollten deshalb noch in der Erde verbleiben. Ausgegraben werden sie erst vor den ersten schweren Nachtfrösten. Wichtig ist, die Erde sofort von den Dahlienknollen zu entfernen. Danach müssen die Knollen trocknen. Hierfür ist ein luftiger und frostfreier Ort erforderlich.

Dahlienknollen überwintern

Zum Überwintern der Dahlienknollen empfiehlt sich ein Karton oder eine Holzkiste. Die Knollen werden leicht mit Sand abgedeckt und in einem dunklen Raum bis zum nächsten Frühling aufbewahrt. Ideal ist eine Überwinterungstemperatur von fünf bis acht Grad Celsius.

Expertentipp

Hilfreich ist es, die Knollen nach Farben zu sortieren oder zu beschriften. Im Frühling können die Knollen dann je nach Farbe, Lust und Laune wieder neu eingepflanzt werden.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Maksims Grigorjevs

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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