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Teichpflanzen

Wasserpflanzen im Teich richtig düngen

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Wasserpflanzen im Teich richtig düngen

Normalerweise benötigen Wasserpflanzen keinen Dünger, da sie in ihrer natürlichen Umgebung ausreichend Nährstoffe vorfinden. Zudem kann das Düngen schnell zu Problemen führen. Darum sollten Sie sich vorher gut überlegen, ob es nötig ist Ihre Wasserpflanzen zu düngen.

Umweltbedingungen beachten

Die Mineralien, die von den Pflanzen für ihr Wachstum und ihre Entwicklung benötigt werden, sind natürlich in den Düngemitteln enthalten. Um die Menge und Art des Düngers zu bestimmen, müssen jedoch viele Faktoren berücksichtigt werden, zum Beispiel die Sonneneinstrahlung, Temperatur, aber auch das Wasser und die Pflanzenart. Dünger wird nicht zur Bewältigung von Anzuchtproblemen eingesetzt, das müssen Sie beachten. Der beste Dünger nützt Ihnen nichts, wenn die Umweltbedingungen für Ihre Wasserpflanzen ungeeignet sind. Außerdem kann Überdüngung schnell zu Algenproblemen in Ihrem Gartenteich führen.

Teichpflanzen richtig düngen

Teichpflanzen richtig düngen


Algenblüten sind das größte Problem, das durch den Einsatz von Düngemitteln im Gartenteich verursacht werden kann. Sie können das aber verhindern, wenn Sie einen Dünger verwenden, der speziell für Teiche und Teichpflanzen konzipiert ist. Sogenannte Teichpflanzendünger können keine Algenblüte auslösen, da sie zumeist wenig Phosphor enthalten. Auf keinen Fall sollten Sie Düngemittel für Landpflanzen in Teichen verwendet. Mit dem falschen Dünger verbrennen Sie ihre Wasserpflanzen und töten etwaige Fische im Teich.

Verschiedene Teichdünger stehen zur Auswahl, üblich in Form von Granulat oder Tabletten, die sich langsam auflösen. Da beide Düngerformen für Wasserpflanzen geeignet sind, bleibt es Ihnen überlassen, für welche Sie sich entscheiden. Viele Gärtner bevorzugen Tabletten oder Stäbchen. Die Düngemitteltabletten können in den Boden gedrückt werden, und lassen sich deshalb sehr leicht nutzen.

Wann Teichpflanzendünger verwenden?

Wann Teichpflanzendünger verwenden
Schwimmende Wasserpflanzen, wie etwa Wasserhyazinthen, können aus dem Teich genommen und in eine Lösung mit wasserlöslichem Dünger getaucht werden. Die Anweisungen auf dem Verpackungsetikett dabei bitte beachten, Sie finden dort Hinweise zur richtigen Dosierung und Anwendungstipps.

Teiche können im Frühjahr einmal gedüngt werden und danach einmal im Monat mit der Hälfte der empfohlenen Menge. Am Ende des Sommers, wenn die Wasserpflanzen zu welken beginnen, sollte die Düngung eingestellt werden. Goldfische oder Kois sind übrigens eine ausgezeichnete Alternative, falls Sie Ihren Teich auf organische Weise düngen möchten. Die Ausscheidungen der Fische sind ein guter Dünger für Wasserpflanzen, und die Fische können sich von den Pflanzen ernähren. Die symbiotische Lösung für die Düngung Ihres Gartens.

Expertentipp: Granulatdünger einwickeln

Um sich den Einsatz von Granulatdünger zu erleichtern, wickeln Sie das Granulat in biologisch abbaubares Papier ein, wie zum Beispiel einen Kaffeefilter. So lässt sich der Dünger ähnlich wie Tabletten einfach in den Boden drücken. Sie können das Teichwasser später auch zur Düngung Ihres Gartens verwenden. Nährstoffreiches Wasser eignet sich optimal für den Anbau von Blumen und Gemüse.

Häufig gestellte Fragen

Rötlich, braun gefärbte Blätter: sind meine Wasserpflanzen krank?

Eine rötlich braune Färbung ist im Herbst ganz normal bei Wasserpflanzen. Wenn die Blätter braun sind statt grün, muss eine Wasserpflanze also nicht unbedingt krank sein.

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© www.istockphoto.com/fotolinchen

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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