Wasser, das Element des Lebens, darf in keinem Garten fehlen. Einen Teich anzulegen, ist nicht schwer. Der Teich bringt Bewegung und Farbe in den Garten, er lädt zum Entspannen und Träumen ein. Die Wasserpflanzen sorgen für eine optische Abwechslung und harmonieren mit den restlichen Blumen, Hecken und Sträuchern.
Die optimale Pflanzzeit für Wasserpflanzen
Die beste Pflanzzeit für Wasserpflanzen ist während der Monate April bis Juni, weil in dieser Zeit ein großes Pflanzenwachstum einsetzt. Bis zu kommenden Winter haben sich die Wasserpflanzen gut eingewurzelt und überstehen die kalte Jahreszeit ohne bedeutende Schäden.
Für jeden Teich die perfekten Pflanzen
Die Auswahl der Wasserpflanzen richtet sich vor allem nach der Wassertiefe. Der flache Randbereich des Teiches kann mit Sumpfpflanzen wie zum Beispiel Sumpfdotterblume, Schwanenblume oder Bachbunge bepflanzt werden.
Bei 10 bis 20 Zentimeter Wassertiefe werden am besten Rohrkolben und Tannenwedel gepflanzt. Bei tieferem Wasser bieten sich Seerosen und Teichbinse an.
Unterschiedliche Pflanztiefen

Bei einem Wasserbecken aus Beton oder Kunststoff muss die Bepflanzung schon bei der Planung des Teichbeckens berücksichtigt werden. Die unterschiedlichen Pflanztiefen werden durch die Abstufung des Beckenbodens oder durch das Einbringen von Pflanzkörben erreicht. Solche Becken werden hauptsächlich mit Seerosen bepflanzt.
Den Teich von tief zu flach bepflanzen

Mit der Bepflanzung wird in der tiefsten Zone begonnen, erst dann folgt die Flachwasserzone. Danach wird die Sumpfzone und am Ende die Uferzone bepflanzt. In der Flachwasser- und Sumpfzone können die Wasserpflanzen in das Bodensubstrat gepflanzt werden. Eine Substratschicht von ungefähr zehn Zentimeter ist vollkommen ausreichend.
Die Wasserpflanze wird aus dem Pflanztopf genommen und der Wurzelballen vorsichtig in das Bodensubstrat gedrückt. Auf das Substrat wird eine dünne Kiesschicht gelegt. Das verhindert, dass das Bodensubstrat aufwirbelt.
Das Bodensubstrat
Bei der Beurteilung des Bodens ist der Nährstoffgehalt sehr wichtig. Er sollte auf keinen Fall zu fett sein. Am besten ist ein Lehm-Sand-Gemisch. Auf eine Düngung sollte verzichtet werden. Eine Ausnahme ist die Seerose, die möchte zwischen Mai und August regelmäßig gedüngt werden.
Teichschlamm als Pflanzsubstrat ist nicht zu empfehlen, weil der Schlamm so nährstoffarm ist, dass nicht einmal Unkraut darauf wächst.
Wasserpflanzen in Körben pflanzen
Die Auswahl an Pflanzkörben ist groß. Es gibt sie in den verschiedensten Höhen und Formen. Oval, rechteckig oder rund, welche Form gekauft wird, hängt vom persönlichen Geschmack und der Wasserpflanze ab.
Seerosen sind flachwurzelnde Pflanzen und brauchen deshalb nur flache, aber breite Pflanzkörbe. Rohrkolben hingegen benötigen tiefe Pflanzkörbe, weil sie stark wachsende Wurzeln und Rhizome bilden.
Pflanzkörbe richtig bepflanzen
Der Pflanzkorb wird zunächst mit Jute ausgelegt. Der Grund dafür ist, dass dadurch das Substrat nicht ausgespült wird. Dann wird noch etwas Kies in den Pflanzkorb gelegt, um ihn zu beschweren. Jetzt kann das Bodensubstrat eingefüllt und die Wasserpflanze eingesetzt werden.
Expertentipp
Wasserpflanzen brauchen die Sonne, vor allem die herrlichen Seerosen. Als Standort für den Teich sollte deshalb ein Platz im Garten gewählt werden, an dem mindestens sechs Stunden pro Tag die Sonne scheint. Zu beachten gilt jedoch, dass rund ein Drittel der Wasseroberfläche nicht direkt der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist, dann vermehren sich die Algen nicht so schnell.
Häufig gestellte Fragen
Können Wasserpflanzen im Teich überwintern?
In einem Teich von mehr als 60 Zentimeter können die Wasserpflanzen im Teich überwintern. Ist der Teich flach oder besteht die Gefahr des völligen Zufrierens, sollten die Pflanzkörbe im Keller überwintern. Die Raumtemperatur darf aber nur wenige Grade über Null betragen.
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