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Gartenteich

Gartenteich entfernen – so klappt es

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Gartenteich entfernen - so klappt es!

Ein Gartenteich bringt Erwachsenen Entspannung und Kindern Freude, insbesondere wenn sich darin kleine Goldfische und abwechslungsreiche Wasserpflanzen befinden. Egal, ob Sie einen Naturteich, Zierteich oder Fischteich im Garten haben, wenn der Teich entfernt werden soll, müssen einige Dinge beachtet werden. Wie Sie dabei am besten vorgehen, wird in diesem Ratgeber aufgezeigt.

Vorbereitende Maßnahmen, um einen Gartenteich zu entfernen

Vorbereitende Maßnahmen, um einen Gartenteich zu entfernen


Bevor Sie den Teich entfernen, sollten Sie sich um die Tiere und Pflanzen kümmern, sofern diese vorhanden sind. Die vorbereitenden Maßnahmen erfolgen in der nachfolgend genannten Reihenfolge:

  • Fische herausnehmen
  • Wasser absaugen
  • Wasserpflanzen entfernen
  • Boden öffnen

Befinden sich Fische im Teich, müssen diese herausgefischt und in Zwischenbehälter mit Teichwasser umgesetzt werden. Kümmern Sie sich am besten im Vorfeld um Abnehmer in der Nachbarschaft. Im nächsten Schritt wird das Teichwasser abgepumpt. Handelt es sich um einen kleinen Teich, kann das Teichwasser mit einem Eimer ausgeschöpft und im Garten als Gießwasser verwendet werden.

Bei einer größeren Anlage empfiehlt sich der Einsatz einer Schmutzwasserpumpe, die das Wasser auf einer vorhandenen Wiese oder Beete verteilt. Ist dieser Schritt erledigt, befindet sich häufig noch Restwasser am Grund des Beckens. Wird der Teich mit Folie ausgelegt, können Sie mit einem Messer einige Schnitte im untersten Teil der Folie durchführen, damit das Restwasser im Boden versickern kann. Am Ende dieser Maßnahmen werden die Wasserpflanzen entnommen. Diese gehören auf den Kompost oder ein Abnehmer interessiert sich dafür. Handelt es sich um ein Betonbecken, zerschlagen Sie den Boden am besten mit einem Vorschlaghammer. Die Teile werden auf einem Wertstoffhof oder Wertstoffcontainer entsorgt.

Einen Gartenteich richtig entfernen

Einen Gartenteich richtig entfernen
Wie der Rest des Teiches entsorgt wird, ist in der nachfolgenden Aufzählung aufgelistet:

  • Schlamm entfernen
  • Folie herausziehen
  • Auffüllen

Muss es bei der Schlammentfernung schnell gehen, benutzen Sie am besten einen Schlammsauger. Haben Sie etwas mehr Zeit eingeplant, lassen Sie den Schlamm einige Tage trocknen. Sie können ihn anschließend mit einer Schaufel herausnehmen und auf dem Kompost entsorgen. Als Nächstes wird die Folie herausgezogen. Ist sie zu groß, kann sie in kleinere Teile zerschnitten werden.

Diese Folie gilt als Sondermüll und sollte auf dem Wertstoffhof entsorgt werden. Zum Abschluss wird die Teichgrube aufgefüllt, damit die Nutzbarkeit wiederhergestellt werden kann. Als unterste Schicht wird Kies eingebracht und mit einem geeigneten Bodenverdichter komprimiert. Darüber kommt eine Schicht Gartenerde, die ebenfalls verdichtet wird. Den Abschluss bildet ein zirka 30 Zentimeter hoher Mutterboden.

Was kostet es, einen Gartenteich zu entfernen?

Neben speziellen Werkzeugen kommen auch Materialien wie Kies und Erde beim Zuschütten zum Einsatz. Die Mengen der eingesetzten Materialien hängen wiederum von der Größe des Erdlochs ab. Daher ist eine Pauschalaussage zu den Kosten schwer möglich. Bei kleineren Teichen müssen Sie mit mehreren hundert Euro rechnen. Bei größeren Exemplaren steigen die Kosten. Übernimmt ein Fachbetrieb die Arbeiten, müssen Sie ebenfalls mit höheren Kosten rechnen.

Was man an Stelle des Gartenteichs platzieren kann

Die neu entstandene Nutzfläche kann vielfältig genutzt werden. Sie findet beste Verwendung als:

  • Rasenfläche
  • Blumenbeet,
  • Gemüsebeet,
  • Terrasse,
  • Grillplatz
  • oder Spielplatz.

Expertentipp

Der ideale Zeitpunkt, um einen Gartenteich zu entfernen, ist Herbst. Zu dieser Jahreszeit ziehen sich viele Teichbewohner zurück, um sich ein Winterquartier einzurichten.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/mtreasure

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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