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Kübel- / Balkonpflanzen

Der ideale Oleander Standort – im Halbschatten oder in der Sonne?

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Der ideale Oleander Standort - im Halbschatten oder in der Sonne

Oleander, auch als Rosenlorbeer bekannt, ist die einzige Art seiner Gattung. Der immergrüne Strauch blickt auf eine lange Geschichte zurück, denn sein Bild wurde auf kretische Wandgemälden entdeckt, die aus dem 14. Jahrhundert stammen.

Wissenswertes über den Oleander

Wissenswertes über den Oleander


Der in unseren Breiten gern als Kübelpflanze gehaltene Oleander, findet seinen Ursprung in Marokko und Südspanien. Die Pflanze, die zur Familie der Hundsgiftgewächse zählt, ist heutzutage jedoch in allen Mittelmeerländer beheimatet und selbst im entfernten Asien – vorwiegend in China und Indien – zu finden. Der Oleander, der den Betrachter mit seiner üppigen Blütenfülle verzaubert, kann eine Wuchshöhe von bis zu vier Metern erreichen und wird nicht selten bis zu drei Meter breit. Wenn Sie sich nach einem mediterranem Lebensgefühl sehnen, ist die „Mittelmeer-Schönheit“ eine hervorragende Wahl.

Finden Sie den optimalen Standort für Ihren Oleander

Finden Sie den optimalen Standort für Ihren Oleander
Wünschen Sie sich einen Oleander für Garten oder Terrasse? Bevor die Pflanze bei Ihnen „einzieht“, sollten Sie jedoch zunächst einen geeigneten Standort für den Neuzugang finden. Beachten Sie, dass sich Oleander nur an warmen und windgeschützten Orte wohl fühlt. Um üppig gedeihen zu können, braucht die Pflanze zudem sehr viel Sonne. Es gilt: Je sonniger der Standort Ihres Oleanders, umso prachtvoller wird seine Blüte ausfallen.

Die sogenannten „gefüllten Sorten“ des Oleanders, die durch Züchtungen entstanden sind, sollten unbedingt regengeschützt stehen, denn die dekorativen Blüten der Gewächse saugen sehr viel Wasser auf, verkleben und beginnen schnell zu faulen.

Steht Ihr Oleander am perfekten Standort, sollten Sie ihn von nun an mit ausreichende Wasser versorgen, denn die Pflanze gehört zu den durstigen Gewächsen. An extrem heißen Hochsommertagen, sollten Sie Ihren Oleander – je nach Größe – bis zu drei Mal pro Tag gießen. Idealerweise sollten Sie die Pflanze auf einen Untersetzer (mit möglichst hohem Rand) stellen, der stets mit Wasser befüllt ist, das der Oleander bei Bedarf aufnehmen kann.

Ist der Oleander giftig?

Kann eine so wunderschöne Pflanze tatsächlich giftig sein? Ja! Beim Oleander handelt es sich um ein stark giftiges Gewächs, das sowohl für Menschen als auch für Tiere gefährlich werden kann. Beachten Sie, dass alle Pflanzenteile des Oleanders extrem giftig sind, wobei die Blätter der Pflanze die höchste Giftkonzentration aufweisen. Schon beim bloßen Kontakt mit dem Oleander, können Hautreizungen – wie Juckreiz oder Rötungen – auftreten. Werden Teile der Pflanze verzehrt, treten – neben schwerwiegenden krampfartigen Symptomen – nicht selten Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden auf. Unterschätzen Sie den Oleander nicht, sein Gift kann – abhängig von der Höhe der Dosis – zum Tod führen. Bereits beim Verdacht auf eine Vergiftung, sollten Sie sich umgehend mit der Giftnotrufzentrale in Verbindung setzen oder den Rettungsdienst alarmieren.

Leben in Ihrem Haushalt kleinere Kinder oder Haustiere, sollten Sie von der Anschaffung eines Oleanders absehen.

Expertentipp

Braucht Ihr Oleander einen größeren Topf? Da es sich bei der Pflanze um ein sehr wüchsiges Gewächs handelt, sollten – vor allem junge Oleander – einmal pro Jahr in ein größeres Pflanzgefäß umziehen. Beachten Sie, dass es sich beim Oleander um einen Flachwurzler handelt, dessen Topf oder Kübel eher breit als hoch ausfallen sollte.

Möchten Sie die Pflanze umtopfen, sollte der neue Topf rund fünf Zentimeter größer sein, als das alte Pflanzgefäß. Verwenden Sie Kübelpflanzenerde, die Sie idealerweise mit etwas Kalk und Tongranulat anreichern sollten. Möchten Sie sich das Umtopfen größerer Pflanzen erleichtern, dürfen Sie die Kronen vorher zusammenbinden. Denken Sie daran, Ihre Haut vor dem Gift des Oleanders zu schützen.

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© www.istockphoto.com/Liudmyla Liudmyla

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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