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Heckenpflanzen

Kartoffelrose als Hecke – so ziehen Sie sie richtig!

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Kartoffelrose als Hecke - so ziehen Sie sie richtig!

Die Kartoffelrose wächst dicht, bildet bezaubernde Blüten aus und wirkt anziehend auf Vögel sowie Insekten. Als Bonus bildet sie für den menschlichen Verzehr geeignete Blütenblätter und Früchte. Damit ist sie als Sichtschutz oder als Hecke ideal geeignet, sofern bei der Kultur richtig vorgegangen wird. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf es bei der Pflanzung und bei der Pflege ankommt.

Vorzüge einer Kartoffelrose als Hecke

Vorzüge einer Kartoffelrose als Hecke


Entscheiden Sie sich für die Kartoffelrose als Sichtschutz oder als blickdichte Hecke, haben Sie eine gute Wahl getroffen. Denn die Gewächse bringen mehrere Vorteile mit sich, die nicht nur Ihnen, sondern sogar der Tierwelt zugutekommen. Zu diesen gehören unter anderem:

  • dichtes Laubwerk
  • Dornen als Schutz gegen Eindringlinge
  • Nahrungsquelle für Bienen und nützliche Insekten
  • Lebensraum für Vögel
  • schnelles Wachstum
  • pflegeleicht und geringe Ansprüche
  • resistent gegen Trockenheit
  • essbare Früchte und Blüten
  • blütenreich
  • winterhart im Freiland

Die Kartoffelrose ist zugleich praktisch und dekorativ, gut für die Umwelt, die Tierwelt und ideal für Anfänger in der Pflanzen- und Gartenpflege.

Pflanzabstand und Pflege

Pflanzabstand und Pflege
Da Kartoffelrosen ausladend und dicht wachsen, sollte zwischen den einzelnen Pflanzen ein Mindestabstand von etwa einem Meter eingehalten werden. Auf diese Weise stellen Sie den einzelnen Exemplaren ausreichend Platz und Erdreich zur Verfügung, um sich weitestgehend selbst versorgen zu können. Die Hecke wird dennoch blickdicht und stellt damit nicht nur einen Sichtschutz dar, sondern ist durch ihre Dornen eine zusätzliche Barriere.

Die Pflege der Gewächse gestaltet sich ausgesprochen einfach. Lediglich direkt nach dem Pflanzen und während anhaltender Trockenphasen ist es wichtig und nötig sie mit Wasser zu versorgen. Nach dem Anwachsen versorgen sich Kartoffelrosen selbst. Auch Düngergaben sind nicht notwendig. Das gilt selbst dann, wenn das Substrat mager und nährstoffarm ist.

Es sollte jedoch ein jährlicher Verschnitt erfolgen, um ein dichtes Wachstum anzuregen und abgestorbene Pflanzenteile zu entfernen. Ideal ist dieser im Frühjahr vor dem neuen Austrieb. Auf diese Weise stehen die Früchte der Kartoffelrose über den Winter hinweg als Nahrung für die heimische Tierwelt zur Verfügung.

Expertentipp

Ein regelmäßiger Verschnitt ist gerade dann entscheidend, wenn die Hecke in Richtung eines Gehweges ragt. Aufgrund der Dornen an den Trieben kann sie zur Gefahr für Passanten werden. Es ist deshalb wichtig, herausragende Triebe ganzjährig einzukürzen. Bei dieser Maßnahme sollten Sie sich entsprechend schützen. Arbeitshandschuhe und eine Jacke mit dicken, stichfesten Ärmeln sind empfehlenswert. Zusätzlich sollten Sie bedenken, dass sich Kartoffelrosen unterirdisch weitreichend ausbreiten. Möchten Sie das verhindern, sollte bereits bei der Pflanzung eine Wurzelsperre eingebracht werden.

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