Gartenmauern sind vielfältigen Einflüssen ausgesetzt. Aufgrund von mechanischen Einwirkungen, Hitze, Kälte und Feuchtigkeit können Schäden verursacht werden. In diesen Fällen ist es wichtig, schnell zu handeln und die Schäden korrekt auszubessern. Wie auch Ihnen die Reparatur einer Gartenmauer gelingt, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Ursachen für Schäden an Gartenmauern
In den meisten Fällen sind Beschädigungen einer Gartenmauer auf Bewegungen des Bodens zurückzuführen. Diese Veränderungen können durch Frost, Trockenheit oder Feuchtigkeit verursacht werden. Ist der Boden gefroren, dehnt er sich aus und zieht sich wieder zusammen, sobald er auftaut.
Aber auch ein trockener Boden kann zu Rissen führen, da er in diesem Fall beginnt, sich zu verformen. Weiterhin kann es im Alltag zu mechanischen Beschädigungen kommen, die in diversen Schäden oder Rissen resultieren.
Beheben der Ursachen

Weist Ihre Gartenmauer Schäden auf, müssen diese unbedingt repariert werden. Denn eine dauerhaft beschädigte Mauer beeinträchtigt nicht nur das Aussehen Ihres Gartens, sondern kann auch gefährlich werden.
Als allererstes sollten Sie jedoch die genaue Ursache für den Schaden an Ihrer Gartenmauer ermitteln. Kennen Sie die Ursache bereits, sollten Sie diese vor der Reparatur des Schadens beheben. Auf diese Weise verhindern Sie, dass sich der Schaden ausbreitet, erneut auftritt und dadurch aufwendige bzw. wiederholte Reparaturmaßnahmen erforderlich werden.
Sind die Schäden durch Bewegungen im Untergrund entstanden, müssen Sie den Bereich stabilisieren. Dazu können Sie beispielsweise Metallanker in den Boden schlagen und diese mit der Mauer verbinden. Wurde für den Bau der Mauer ungeeignetes oder minderwertiges Material verwendet, sollten Sie betroffene Steine auswechseln und die Mauer neu verfugen.
Reparatur von Schäden einer Gartenmauer

Um Risse oder andere Schäden an Ihrer Gartenmauer zu reparieren, müssen Sie den beschädigten Bereich zunächst sorgfältig reinigen. Entfernen Sie dabei lose Steine und Mörtelreste.
Große Lücken füllen Sie mit neuen Steinen. Anschließend können Sie mit dem Aufbringen von geeignetem Mörtel beginnen. Tragen Sie das Material auf die betroffenen Stellen auf und drücken Sie es fest in die Risse oder Löcher. Danach lassen Sie den Mörtel trocknen und polieren ihn später mit einem feuchten Tuch oder Schwamm.
Expertentipp
Für das Verputzen einer Steinmauer können Sie nicht nur Mörtel, sondern auch Fertigspachtel verwenden. Bei großen schadhaften Flächen sollten Sie zusätzlich Armierungsgewebe verarbeiten, um der Mauer mehr Stabilität zu geben.
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