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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Amberbaum schneiden – wann und wie?

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Amberbaum schneiden - wann und wie

Der ursprünglich aus Nord- und Mittelamerika stammende Amberbaum ist dank seiner prächtigen Herbstfärbung ein wahres Schmuckstück in heimischen Gärten und zieht alle Blicke auf sich. Aufgrund seiner stattlichen Größe ist der Amberbaum als Solitärpflanze geradezu prädestiniert und bietet in Kombination mit anderen Pflanzpartnern oder immergrünen Hecken einen atemberaubenden Anblick.

In seiner Ursprungsheimat wächst der Amberbaum überwiegend an feuchten Berghängen oder Flusstälern auf nährstoffreichen Böden. Das edle Gehölz verfügt über eine schöne Wuchsform und kann in freier Natur beachtliche Größen von bis zu 40 Metern erreichen.

Gründe für Schnittmaßnahmen am Amberbaum

Gründe für Schnittmaßnahmen am Amberbaum


Wer Schnittmaßnahmen an seinem Amberbaum plant, sollte sich vorab informieren, welcher Zeitpunkt dafür geeignet ist. Wie bei den meisten Gehölzen ist der richtige Zeitpunkt zum Schneiden des Amberbaums der Herbst oder alternativ das zeitige Frühjahr. Grundsätzlich benötigen Amberbäume keine regelmäßigen Rückschnitte, da sie von Natur aus über eine ansprechende und harmonische Wuchsform verfügen. Das gilt auch für die schöne, kegelartig geformte Krone, die sich im Laufe der Zeit bei den meisten Sorten präsentiert.

Es gibt jedoch einige Gründe, die einen Schnitt erforderlich machen. Hierzu zählen beispielsweise Sturmschäden, Blitzeinschläge, die Größe des Gehölzes, Schädlingsbefall, altes und totes Holz, nach innen wachsende oder sich kreuzende Äste. Liegt einer dieser Fälle vor, wird ein Schnitt des Amberbaumes nötig. Sowohl bei Schädlingsbefall als auch bei Schäden durch Sturm sollten Sie zeitnah handeln, während der Rückschnitt aufgrund einer Höhenbegrenzung oder das Entfernen von alten und toten Ästen erst im Herbst durchgeführt werden sollte.

Anleitung für die Schnittmaßnahmen

Anleitung für die Schnittmaßnahmen
Für einen Rückschnitt des Gehölzes verwenden Sie am besten eine scharfe Säge oder Astschere, mit denen sie zuerst falsch wachsende Triebe und das tote Holz komplett entfernen. Ganz zum Schluss beseitigen Sie störende Äste, die nach unten wachsen. Ein Formschnitt ist bei Amberbäumen nicht erforderlich, da er von Natur aus eine schöne Wuchsform besitzt und nur wenige Äste bildet, die entfernt werden müssen.

Der ideale Zeitpunkt für den Schnitt

Der ideale Zeitpunkt für den Schnitt
Der richtige Zeitpunkt spielt auch bei allen Schnittmaßnahmen am Amberbaum eine große Rolle, denn obwohl das Gehölz äußerst schnittverträglich ist, gibt es Jahreszeiten zu denen der Baum diese besser verträgt, ohne das man das Risiko eingeht, dass sich aus dem Schnitt Schäden entwickeln.

Im Frühjahr sollten keine radikalen Schnittmaßnahmen erfolgen. Erst ab Ende März oder Anfang April, sobald kein Frost mehr zu erwarten ist, lohnt es sich alle erfrorenen Triebe zu entfernen. Mit einem radikaleren Schnitt warten Sie besser bis zum Herbst. Denn das ist der beste Zeitpunkt, um Ihrem Amberbaum einem Rückschnitt zu unterziehen.

Zu dieser Jahreszeit ist das Risiko, dass sich Schädlinge in die Schnittwunden setzen deutlich geringer. Im Winter ist es nicht empfehlenswert die Gehölze zu schneiden, denn es kann durchaus vorkommen, dass die Schnittstellen nicht richtig abheilen und dadurch mehr Triebe als sonst während der kalten Jahreszeit erfrieren.

Rückschnitt im Sommer

Unter Umständen kann auch im Sommer ein leichter Rückschnitt durchgeführt werden. Jedoch nur dann, wenn die seitlichen Triebe des Baumes zu niedrig hängen und aufgrund dessen ein Hindernis darstellen. Am besten entfernen Sie diese zwischen Juni und August. Falls bei Rückschnitten größere Wunden entstehen, versehen Sie diese vorsichtshalber mit einem Wundverschlussmittel oder Harz, damit Bakterien und Krankheitserreger nicht eindringen und dem Baum Schaden zufügen können.

Expertentipp

Verwenden Sie das Schnittgut von älteren Amberbäumen für die Vermehrung mittels Stecklingen. Diese sollten eine Größe zwischen 10 und 15 Zentimetern aufweisen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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