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Zitruspflanzen

Orangenbaum richtig überwintern

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Orangenbaum richtig überwintern

Wie alle Zitruspflanzen stammt auch der Orangenbaum aus Südostasien und gelangte im Zeitalter der Renaissance nach Europa. Damals wurden die exotischen Bäume zu Tausenden in Orangerien und Parks kultiviert und auch heutzutage erfreuen sich die Gehölze größter Beliebtheit. Orangenbäume zählen zur Gattung der Zitruspflanzen und gehören zur Familie der Rautengewächse. Aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit eignen sich die Bäume bestens für die Kultivierung im Kübel. Die Bäume wachsen rasch, verzweigen sich gleichmäßig und bilden eine schöne runde Krone.

Orangenbaum erfolgreich überwintern

Orangenbaum erfolgreich überwintern


Orangenbäume sind wie alle Zitruspflanzen weder frost- noch winterhart. Fallen die Temperaturen unter fünf Grad Celsius, sollte das mediterrane Gehölz vor Frost geschützt werden. Das Bäumchen benötigt einen kühlen, hellen Standort, der idealerweise eine Temperatur von etwa 10 Grad Celsius aufweist. Dann beginnt die Vegetationsperiode des Orangenbäumchens, dessen Wurzelaktivität erst bei 12 Grad Celsius einsetzt. Als Winterquartier eignen sich Treppenhäuser, unbeheizte Räume, Garagen oder Gewächshäuser, in denen die Temperaturen nicht unter fünf Grad Celsius sinken.

Orangenbaum im Winter pflegen

Orangenbaum im Winter pflegen
Damit der tropische Baum den Winter gut übersteht, spielt auch die richtige Pflege im Winterquartier eine entscheidende Rolle. Halten Sie den Wurzelballen des Bäumchens den Winter über gleichmäßig feucht und gießen erst, wenn das Substrat leicht angetrocknet ist. Vermeiden Sie hierbei Staunässe, die den empfindlichen Wurzeln schaden kann. Leidet der Orangenbaum an Wassermangel, merken Sie dies daran, wenn sich die Blätter nach unten einrollen. Eine Drainage aus Tonscherben oder Kies im Pflanzgefäß sorgt für das Ablaufen von überschüssigem Wasser.

Umtopfen im Winterquartier

Umtopfen im Winterquartier
Nutzen Sie die kalte Jahreszeit, um den Orangenbaum umzutopfen. Der optimale Zeitraum, um das Gehölz in ein größeres Pflanzgefäß zu setzen, ist zwischen Februar und März. Als Substrat eignet sich spezielle Zitruserde, die das Bäumchen mit ausreichenden Nährstoffen versorgt. Die erste Düngung nach dem Umtopfen nehmen Sie nach ungefähr vier Wochen vor, wenn sich neue Wurzeln gebildet haben. Es empfiehlt sich, einmal pro Woche Flüssigdünger über das Gießwasser zu verabreichen, damit der Orangenbaum üppig wächst und im Frühjahr schöne Blüten bildet.

Orangenbaum im Winter schneiden

Um die Krone des Orangenbäumchens wieder in Form zu bringen, ist das zeitige Frühjahr vor Beginn des Neuaustriebs der richtige Zeitpunkt für einen Formschnitt. Hierbei genügt es, kleine Korrekturen vorzunehmen, wie einzelne Triebe kürzen und abgestorbene Zweige oder Blätter zu entfernen. Auf einen zu starken Rückschnitt sollte beim Orangenbaum allerdings verzichtet werden. Damit das Gehölz seinen schönen natürlichen Wuchs beibehält, ist das regelmäßige Kappen der Triebspitzen empfehlenswert.

Weshalb verliert der Orangenbaum seine Blätter im Winterquartier?

Tritt das Abwerfen der Blätter nach wenigen Wochen im Winterquartier auf, ist die Ursache hierfür meistens ein zu dunkler Standort. Der Orangenbaum leidet dann unter Lichtmangel. Wechseln Sie den Standort und sorgen gegebenenfalls mit einer Pflanzenlampe dafür, dass das Bäumchen genügend Licht bekommt. Fallen die Blätter im zeitigen Frühjahr ab, deutet dies auf eine zu starke Sonneneinstrahlung am Standort hin.

Expertentipp

Untersuchen Sie den Orangenbaum während des Winters regelmäßig auf Schädlinge. Die Tropenbäume werden oftmals von Läusen und Spinnmilben heimgesucht, die Sie mit Hausmitteln oder natürlichen Pflanzenschutzmitteln aus dem Handel bekämpfen können.

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© pixabay.com/SvenHilker

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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