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Zitruspflanzen

Orangenbaum richtig düngen

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Orangenbaum richtig düngen

Verschönern Sie Terrasse oder Balkon mit einem Orangenbaum. Das wunderhübsche und verführerisch duftende Bäumchen eignet sich hervorragend als Kübelpflanze und wird sicher viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Wissenswertes über den Orangenbaum

Wissenswertes über den Orangenbaum


Wie alle Zitruspflanzen – die übrigens zur Familie der Rautengewächse zählen – findet auch der Orangenbaum seinen Ursprung in den subtropischen Klimazonen Asiens. Bemerkenswert ist, dass es sich bei der Orange um keine natürlich vorkommende Frucht handelt. Die Orange – die heutzutage zweifellos zu den beliebtesten Zitrusfrüchten gehört – ist eine (in China entwickelte) Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse. Der Orangenbaum – der schneller wächst als die Zitrone – präsentiert sich nicht nur schön verzweigt, er bildet zudem eine beachtliche runde Krone aus. Auf Plantagen (unter optimalen Bedingungen) erreichen Orangenbäume eine Wuchshöhe von bis zu zehn Metern.

Nach Europa schaffte es der Orangenbaum gegen Anfang des 15. Jahrhunderts. Über erste Zuchtgebiete in Portugal, verbreitete sich die Orange rasch im gesamten europäischen Raum. Das Zeitalter der Orangerien brach an. Auch der französische „Sonnenkönig“ Ludwig XIV (1638 bis 1715), kultivierte hunderte (wenn nicht gar tausende) Orangenbäume. Einer der Gründe dafür lag vielleicht darin, dass in der Vergangenheit demjenigen, der einen Orangenbaum besaß, nachgesagt wurde, er könne sowohl die Natur als die Jahreszeiten „bezwingen“.

Orangenbaum: Standort und Pflege

Orangenbaum Standort und Pflege
Wollen auch Sie sich einen Orangenbaum anschaffen, sollten Sie zunächst den passenden Standort für die Pflanze finden. Orangen fühlen sich an vollsonnigen und warmen Plätzen ganz besonders wohl. Geeignet sind Balkons und Terrassen mit einer Süd- oder Südwestausrichtung. Achten Sie darauf, dass der Ort an dem Ihr Orangenbaum steht, zudem vor Wind und Regen geschützt ist.

Orangenbäume neigen – wie alle Zitrusgewächse – zum Umfallen. Sie sollten so aufgestellt werden, dass Sie „kippsicher“ sind. Zur Freilandhaltung eignet sich Ihr Orangenbäumchen nur mit einem Trick: Soll der Baum ein sonniges Beet verschönern, sollten Sie ihn samt Übertopf eingraben. Auch wenn sich das im ersten Moment etwas eigenartig anhört, es ist praktisch, denn Sie können das (nicht winterfeste) Stämmchen – sobald es kälter wird – leicht ausgraben und in sein Winterquartier bringen. Achten Sie in Haus oder Wintergarten auf viel Licht und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Sie können Ihren Orangenbaum von Zeit zu Zeit mit einer Dusche verwöhnen oder ihn mit Wasser besprühen.

So düngen Sie Ihren Orangenbaum richtig:

Orangenbäume haben einen hohen Stickstoffbedarf – Phosphor dagegen, vertragen Sie nur in sehr geringen Mengen. Zur Düngung Ihrer Orange eignet sich daher – neben Grünpflanzendünger – ein Düngemittel für Zitruspflanzen, das Sie im Gartenfachmarkt erhalten.

Die Zeit, in der Sie das Bäumchen düngen sollten, liegt in dessen Wachstumsphase, die von Ende Februar bis Oktober reicht. Ideal ist ein Flüssigdünger, den Sie – im Abstand von 10 Tage – dem Gießwasser hinzufügen.

Expertentipp

Sollte man Orangenbäume umtopfen? Ja, Zitruspflanzen sollten – alle zwei bis drei Jahre, wenn ihre Wurzeln als dichtes Geflecht die Erde durchziehen – umgetopft werden. Da Orangenbäume meist im Kübel gehalten werden, wird es nicht nur für die Wurzeln zu eng, auch die Nährstoffe des Substrats sind schnell aufgebraucht.

Junge Orangenbäumchen sollten Sie daher jährlich umtopfen. Ältere Bäume müssen nur dann einen neuen und größeren Kübel bekommen, wenn ihre Krone deutlich größer als der Durchmesser des Pflanzgefäßes geworden ist. Andernfalls reicht es, das Substrat zu tauschen und den Baum wieder in seinen alten Kübel zu setzen Der ideale Zeitpunkt zum Umtopfen liegt im Februar, also in dem Monat, in dem die Wachstumsperiode des Orangenbaumes beginnt.

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Bildquellen:

© pixabay.com/Hans

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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