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Zitruspflanzen

Orangenbaum pflanzen – Jahreszeit und Standort

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Orangenbaum pflanzen - Jahreszeit und Standort

Ein Orangenbaum sieht das ganze Jahr über sehr attraktiv aus und bildet zudem schmackhafte Früchte aus. Deshalb erfreut sich diese Pflanze aus der Mittelmeerregion auch in Deutschland großer Beliebtheit. Doch wann und wo sollte man einen Orangenbaum pflanzen, damit er im mitteleuropäischen Klima überlebt?

Orangenbäume im Garten

Orangenbäume im Garten


Orangen sind nicht frosthart und überleben im Freien daher nur in Regionen mit sehr milden Wintern. Durch Veredelung gezogene Bäumchen sind allerdings etwas besser für das deutsche Klima geeignet und haben an geschützten Standorten und in Regionen, in denen es selten friert eher eine Überlebenschance.

Doch auch die hiesigen Böden sind nicht ideal für Zitruspflanzen. Deshalb ist es in jedem Fall ratsamer Orangenbäume in Deutschland in Kübeln zu halten. So können sie mit der richtigen Erde versorgt und rechtzeitig vor dem ersten Frost ins Haus gebracht werden.

Der richtige Pflanzzeitpunkt

Der richtige Pflanzzeitpunkt
Grundsätzlich können Orangenbäume jederzeit gepflanzt oder umgetopft werden. Als bester Zeitpunkt gilt jedoch der Februar, da dann die Wachstumsperiode beginnt. Das bedeutet, dass auch die Wurzeln vermehrt wachsen und der Baum schneller anwurzelt. Außerdem kann sich ein umgetopfter Orangenbaum zu dieser Zeit besser in einem neuen Topf ausbreiten und nutzt das erhöhte Platzangebot optimal aus.

Topfgröße und Substrat

Topfgröße und Substrat
Wenn Sie den Baum nicht aus einem Steckling oder aus einem Samen ziehen, können Sie sich bei der Auswahl des Topfes an der Größe des Wurzelballens orientieren. Der Kübel sollte diesem mindestens ein Fünftel, besser aber ein Drittel mehr Raum zur Ausbreitung bieten. Da Orangenbäume sehr empfindlich auf Staunässe reagieren, empfiehlt sich ein Terrakottatopf mit Abflussloch, in den Sie eine einige Zentimeter dicke Drainageschicht aus Blähton, Kies oder Sand einziehen. Den Rest des Topfes füllen Sie mit einem gut durchlässigen eher sandigen Substrat. Am besten eignet sich dafür natürlich Zitrus- oder mediterrane Erde aus dem Fachhandel. Sie können aber auch nicht lehmige Garten- oder Blumenerde mit Kokosfasern oder Sand mischen.

Optimaler Standort

Orangen benötigen viel Licht und Wärme. Ein vollsonniger Standort ist daher ein Muss. Er sollte aber vor Regen geschützt sein, da der Baum sonst zu viel Wasser abbekommt. Sobald der letzte Frost vorbei ist, fühlt sich der Orangenbaum im Freien am wohlsten. Stellen Sie ihn von Mai bis Oktober daher auf den Balkon, auf die Terrasse oder in den Garten.

In warmen Regionen kann er auch bis in den November im Freien verbleiben. Vor dem ersten Frost holen Sie ihn dann ins Haus und stellen ihn vorzugsweise an ein südseitiges Fenster. In der Heizsaison wird Zitrusgewächsen in Innenräumen die Luft oft zu trocken. Meiden Sie daher Standorte über oder neben einem Heizkörper und besprühen Sie Ihre Orange regelmäßig mit kalkfreiem Wasser.

Expertentipp

Beim Übersiedeln in das oder aus dem Winterquartier ist es wichtig darauf zu achten, dass zwischen den beiden Standorten keine großen Temperaturunterschiede bestehen. Gewöhnen Sie den Orangenbaum langsam um, damit er sich an die wärmere oder kühlere Umgebung anpassen kann. War die Änderung zu abrupt, erkennen Sie das daran, dass der eigentlich immergrüne Baum seine Blätter abwirft.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich einen zweiten Orangenbaum, um Früchte ernten zu können?

Nein, Orangen sind selbstbestäubend. Wenn der Baum ausreichend Nährstoffe und Licht bekommt, wird er auch allein Orangen ausbilden.

Kann man die Früchte vom eigenen Orangenbaum essen?

Ja, auch in Deutschland auf dem Balkon gezogene Orangen sind genießbar. Allerdings ist ihre Reifeperiode durch das kühlere Klima verkürzt, weshalb sie weniger süß schmecken. Auch sind sie meist kleiner.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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