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Heckenpflanzen

Berberitze richtig pflanzen

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Berberitze richtig pflanzen

Berberitzen, die auch als Sauerdorne bekannt sind, sind eine Gehölzgattung, zu der rund 500 verschiedene Arten zählen, die allesamt zur Familie der Sauerdorngewächse gehören. Mit ihren leuchtenden Blüten und ihrem hübschen Herbstlaub, bringen die Pflanzen Ihren Garten garantiert zum Strahlen. Berberitzen versorgen Sie zudem mit essbare Beeren.

Die Pflanzen wachsen vorwiegend in gemäßigten und subtropischen Klimazonen. Mit Ausnahme von Australien, sind Berberitzen auf allen Kontinenten unserer Welt zu finden. Das größte Verbreitungsgebiet liegt dabei in Ostasien. Die einzige – hierzulande heimische Berberitze – ist der „Gewöhnliche Sauerdorn“, der auch als Essigbeere bekannt ist.

Berberitzen pflanzen – worauf Sie achten sollten

Berberitzen pflanzen - worauf Sie achten sollten


Bevor Sie sich dazu entschließen, eine (oder mehrere) Berberitze(n) in Ihrem Garten anzupflanzen, sollten Sie nach einem geeigneten Standort Ausschau halten: Die mittelhohen, sommer- bis immergrünen Sträucher, bevorzugen zwar überwiegend sonnige Standorte, können aber auch mit einem schattigen Platz zurechtkommen. Immergrüne Arten sollten ohnehin einen eher schattigen bis absonnigen Platz in Ihrem Garten finden. Das Laub der Pflanzen würde sonst in den Wintermonaten – an Tagen, an denen der Frost mit einer starken Sonneneinstrahlung einhergeht – schnell zu Schaden kommen.

Was den Boden betrifft, so zeigen Berberitzen sich eher anspruchslos. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Erde durchlässig, sauer bis alkalisch und nicht allzu humusarm ist. Insgesamt kommen die Pflanzen auf sämtlichen kultivierten Gartenböden bestens zurecht. Der Boden sollte mäßig trocken bis mäßig feucht gehalten werden. Humusarme, sehr sandige oder lehmige Böden, sollten beim Pflanzen mit Laubkompost angereichert werden.

Berberitzen werden in Gartenfachmärkten zumeist – während der gesamten Saison – in Töpfen angeboten. Wollen Sie immergrüne Arten in Ihrem Garten anpflanzen, so liegt die beste Zeit dafür zwischen Frühjahr und Frühsommer. Eine Herbstpflanzung ist nicht anzuraten, denn die Blätter der Gewächse könnten (besonders an sonnigeren Standorten) in den Wintermonaten geschädigt werden.

Pflege der Berberitze

Pflege der Berberitze
Die unglaublich pflegeleichten Berberitzen, brauchen nicht viel, um gut zu gedeihen. Sind sie gut eingewachsen, so müssen Sie kaum bewässert werden und brauchen keinen Dünger. Wollen Sie Ihrer Pflanze etwas Gutes tun, können Sie den Wurzelbereich der Berberitze mit Rindenmulch abdecken, so bleibt nicht nur der Boden gleichmäßig feucht, die Schicht aus Mulch hält zudem auch das Unkraut fern.

Ein Schnitt der Pflanze empfiehlt sich dann, wenn Sie eine eher kleine Pflanzen gekauft haben. Beim sogenannten „Pflanzschnitt“ werden die Triebe schon beim Einpflanzen um mindestens ein Drittel eingekürzt, um sich später gut verzweigen zu können. Danach können Sie die Sträucher sich selbst überlassen, denn Berberitzen – die zwar sehr gut schnittverträglich sind – kommen in der Regel hervorragend ohne Schnittmaßnahmen aus.

Gut zu wissen: Berberitzen haben Dornen. Arbeiten Sie an den Pflanzen, sollten Sie möglichst dicke Arbeitshandschuhe (idealerweise mit einer Kautschukbeschichtung) tragen. Auch spezielle Rosenhandschuhe schützen Ihre Hände vor schmerzhaften Verletzungen.

Expertentipp

Bitte beachten Sie, dass es sich bei der Berberitze um eine giftige Pflanze handelt. Verzehren Sie – mit Ausnahme der roten Beeren – keine anderen Teile der Pflanze. Sowohl Zweige und Blätter als auch die Wurzeln des Gewächses enthalten giftige Alkaloide. Der Verzehr kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen. Auch wenn die Berberitze nur als schwach giftig gilt, können empfindliche Personen, die von der Pflanze gegessen haben, Symptome wie Übelkeit, Krämpfe, Erbrechen und Durchfall aufweisen.

In schweren Fällen kann Atemnot auftreten. Bitte wenden Sie sich beim Verdacht auf eine Vergiftung, an die Giftnotrufzentrale oder rufen Sie einen Arzt. Halten Sie kleinere Kinder und Haustiere von der Pflanze fern.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/kornyeyeva

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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