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Heckenpflanzen

Blasenspiere als Hecke schneiden

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Blasenspiere als Hecke schneiden

Die zu den Rosengehölzen gehörende Blasenspiere erfreut sich aufgrund ihres farblich so interessanten Blattwerkes und ihrer dichten Blütenfülle im Sommer auch hierzulande zunehmender Beliebtheit. Der attraktive Laubstrauch ist zudem äußerst anspruchslos sowie vielseitig und findet ganz nach Bedarf als Blattschmuck-Solitärpflanze, Kübelpflanze oder Heckenpflanze nahezu überall einen Platz.

Der pflegeleichte Zierstrauch ist ein echter Allrounder unter den Gartenpflanzen und fühlt sich an jedem beliebigen Platz im Garten wohl. Die wuchsstarke Blasenspiere ist sehr schnittverträglich, sodass sie als Blütenhecke hervorragend zur Geltung kommt. Werden einige wesentliche Dinge beachtet, gelingt auch ungeübten Hobbygärtnern der Schnitt zur Hecke mühelos.

Attraktiver Blattschmuck und starker Wuchs

Attraktiver Blattschmuck und starker Wuchs


Die Blasenspiere zeichnet sich insbesondere durch ihre attraktive Laubfärbung aus. Die meisten Sorten unter den insgesamt 10 verschiedenen Arten tragen im Sommer mittelgrüne Blätter, die im Herbst eine attraktive Färbung zeigen. Etwas ganz Besonderes sind die Sorten mit rotem, goldgelbem oder hellgrünem Laub, das auch im Herbst mit seiner prächtigen Färbung sofort ins Auge fällt.

Im Sommer schmücken eine Vielzahl von weißen bis blassrosafarbenen Blüten den hübschen Strauch. An den jungen Trieben der Blasenspiere bilden sich die meisten Blüten. Bei älteren und vergreisten Zweigen lässt die Blühwilligkeit indes nach.

Hervorragendes Heckengehölz

Hervorragendes Heckengehölz
Aufgrund der guten Schnittverträglichkeit und der attraktiven Optik eignet sich die Blasenspiere hervorragend als Heckengehölz in Blütenhecken. In gemischten Hecken setzt die Blasenspiere attraktive Farbakzente. Der Schnitt gelingt recht einfach, wenn dabei ein paar Dinge beachtet werden.

Der richtige Schnittzeitpunkt

Der richtige Schnittzeitpunkt
Wie alle laubabwerfenden Sträucher verträgt auch die Blasenspiere einen Rückschnitt am besten im späten Winter. Ideal ist ein schöner Tag Ende Februar. Ab dem 1. März bis hin zum 30. September ist laut Bundesnaturschutzgesetz das Schneiden von Gehölzen untersagt. Das Gesetz dient vor allem dem Schutz von Vögeln und soll verhindern, dass die Nistplätze seltener und bedrohter Arten durch einen Gehölzschnitt zerstört werden.

Jährlicher Form- und Rückschnitt

Damit die Blasenspiere über Jahre hinweg eine attraktive Heckenpflanze bleibt, benötigt sie einen jährlichen Form- und Rückschnitt. Blasenspieren sind äußerst wuchsstark, sodass Hecken schnell außer Form geraten, wenn sie nicht regelmäßig im späten Winter in Form geschnitten werden. Durch einen gezielten Rückschnitt des alten Holzes wird der Strauch zu einer üppigen Blütenbildung angeregt. Form- und Rückschnitt können bei Blasenspieren problemlos gleichzeitig durchgeführt werden.

Mit dem Formschnitt erhält der Strauch die gewünschte Höhe und die gewünschte Wuchsform. Von Natur aus zeigt die Blasenspiere einen leicht rundlichen Wuchs. Es bietet sich daher an, diesen bei der Formgebung der Hecke nachzuempfinden. Dank der guten Schnittverträglichkeit und dem starken Wuchs kann die Blasenspiere jedoch auch in jede andere gewünschte Form geschnitten werden.

Zusätzlich ist ein gezielter Rückschnitt zur Förderung der Blütenbildung notwendig. Durch ihn wird eine Vergreisung verhindert und eine dichte Verzweigung des Strauches gefördert. Hierzu werden die ältesten Zweige der Blasenspiere herausgeschnitten. An den schlafenden Augen unterhalb der Schnittstellen wird der Strauch neu austreiben und an den jungen Trieben viele neue Blüten bilden.

Sauberes Schneidwerkzeug

Wie allgemein beim Schnitt von Gehölzen sollte auch der Schnitt von Blasenspieren grundsätzlich nur mit sauberen Schneidwerkzeugen, am besten einer Astschere, durchgeführt werden. So wird das Eindringen von Krankheitserregern in den Schnittstellen verhindert. Wer möchte, kann das Schneidewerkzeug vor dem Schnitt zusätzlich desinfizieren. Blasenspieren sind jedoch recht unempfindlich, sodass ein gut gereinigtes Schneidewerkzeug in der Regel ausreicht.

Expertentipp

Sehr hochgewachsene und außer Form geratene Hecken können problemlos in einem Arbeitsgang zurückgeschnitten werden. Die schnittverträgliche Blasenspiere nimmt auch einen starken Rückschnitt ausgesprochen gut hin. Sind die Sträucher bereits vergreist, sollte das gesamte Totholz zur Verjüngung vor dem Rückschnitt ausgelichtet werden. Anschließend können die Pflanzen um etwa ein Drittel zurückgeschnitten werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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