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Schädlinge

Blattläuse am Hibiskus – was tun?

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Blattläuse am Hibiskus - was tun

Hibisken leiden häufig unter Blattläusen. Werden diese nicht rechtzeitig bekämpft, kann das sogar zum Absterben der Pflanze führen. Allerdings sind Blattläuse einfach zu bekämpfen. Was Sie gegen Blattläuse tun können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

So erkennen Sie Blattläuse

Blattläuse lassen sich mit bloßem Auge erkennen. Sie erreichen eine Größe von ca. 2 Millimetern. Oftmals erkennt man Blattläuse auch an ihren Ausscheidungen, welche auch „Honigtau“ genannt werden. Diese klebrige Schicht befindet sich auf der Blattoberfläche und nimmt eine leicht silbrige Farbe an.

Die Blattlaus selbst schadet der Pflanze, indem sie den Pflanzensaft aussaugt und die Pflanze dadurch zu vertrocknen droht. Auch die Hinterlassenschaften der Blattlaus können der Pflanze schaden, da diese den perfekten Nährboden für Schädlinge, wie Ameisen, bieten und auch Pilzbefall hervorrufen können. Außer am Honigtau erkennt man einen Blattlausbefall auch an vertrockneten Blüten, Pilzbefall, verkrüppelten Blättern und kleinen weißlichen Häutchen auf der Pflanze.

Milch gegen Blattläuse

Milch gegen Blattläuse


Die enthaltene Milchsäure in handelsüblicher Milch greift Blattläuse an und tötet diese letztendlich ab. Bei der Behandlung mit Milch sollte unbedingt beachtet werden, diese im Verhältnis 1:1 mit Wasser zu verdünnen, da unverdünnte Milch auch der Pflanze schaden kann.

Blattläuse abspülen

Blattläuse abspülen
Bei dieser Methode wird die Pflanze mit einem Gartenschlauch oder einer Brause abgespritzt. Handelt es sich um eine Topfpflanze, eignet sich zum Abwaschen auch die Badewanne oder Dusche.

Knoblauch gegen Blattläuse

Knoblauch gegen Blattläuse
Blattläuse vertragen die Öle, die Knoblauch enthält, nicht. Zur Bekämpfung der Schädlinge mit Knoblauch schälen Sie drei Knoblauchzehen und schneiden diese klein. Geben Sie einen Liter Wasser hinzu und füllen Sie das Gemisch in einen luftdicht verschließbaren Behälter. Der Sud muss in etwa zwei Wochen ziehen. Im Anschluss füllen Sie den fertigen Sud in eine Sprühflasche und besprühen die Pflanze ausgiebig damit. Leidet der Hibiskus nur an einem leichten Blattlausbefall, können Sie alternativ eine Knoblauchzehe schälen und diese dann bis zur Hälfte in die Erde nahe am Stiel der Pflanze stecken.

Oregano Sud

Oregano Sud hat den entscheidenden Vorteil, dass dieser nur zwanzig Minuten Zeit zum Ziehen benötigt und so deutlich schneller hergestellt werden kann als Knoblauchsud. Für den Oregano Sud vermischen Sie 10 Gramm Oregano mit einem Liter kochendem Wasser. Lassen Sie alles für zwanzig Minuten ziehen und warten Sie dann bis alles abgekühlt ist. Sieben Sie den Sud sorgfältig ab und vermischen Sie dann noch einmal alles mit Wasser in einem Verhältnis von 1:3. Füllen Sie den fertigen Sud im Anschluss darauf in eine Sprühflasche um und besprühen Sie den befallenen Hibiskus damit.

Blattläuse mit schwarzem Tee bekämpfen

Schwarzer Tee enthält Gerbstoffe, die der Blattlaus erhebliche Schäden zufügen. Für dieses natürliche Bekämpfungsmittel benötigen Sie lediglich schwarzen Tee und etwas Wasser. Kochen Sie hierfür einen halben Liter Wasser ab und lassen Sie zwei Teebeutel darin ziehen. Danach sollte der Tee für mindestens fünfzehn Minuten ruhen und auch gut abkühlen. Für die einfache Anwendung füllen Sie den schwarzen Tee in eine Sprühflasche und besprühen die Pflanze.

Expertentipp

Um Ihrem Hibiskus einen dauerhaften Schutz gegen Schädlinge wie Blattläuse zu bieten, sorgen Sie dafür, dass sich ausreichend natürliche Feinde der Blattlaus in Ihrem Garten aufhalten. Um diese kleinen Helfer anzulocken, sollte Ihr Garten so natürlich wie möglich gestaltet sein und den Nützlingen einen sicheren Lebensraum mit geeigneten Unterschlupfmöglichkeiten bieten. Alternativ bietet sich auch die Möglichkeit, Nützlinge im Fachhandel zu kaufen. Für die Bekämpfung von Blattläusen eignen sich Marienkäfer, Schlupfwespen, Gallmücken, Ohrenkneifer und Florfliegen besonders gut.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Utkarsh Patil

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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