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Bäume

Buchenkeimling pflanzen

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Buchenkeimling pflanzen

Die Buche ist eine der am meisten geschätzten Baumarten im Garten. Sie spendet Schatten, ist gegenüber Hitze und Trockenheit widerstandsfähig und weist zudem eine hohe Holzqualität auf. Darüber hinaus bieten die Blätter im Herbst, wenn sie sich tiefrot oder gelb verfärben, ein spektakuläres Landschaftsbild. Möchten auch Sie eine Buche pflanzen, sollten Sie Geduld mitbringen und alles gut vorbereiten.

Den richtigen Standort auswählen

Aufgrund seiner Größe ist es ratsam, Buchen in einem Abstand von mindestens 10 Metern zu anderen großen Pflanzen, Mauern usw. zu pflanzen. Keinesfalls dürfen die Wurzeln umliegenden Gewächsen in der Nähe das Wasser entziehen und Schäden an verlegten Rohren oder weiteren Bauwerken verursachen. Im mitteleuropäischen Klima eignet sich ein einigermaßen windgeschützter Standort, da der Keimling während seines Wachstums empfindlich ist. Pflanzen Sie den Buchenkeimling in einen durchlässigen und lehmigen Gartenboden.

Notwendige Vorbereitungen und Standortwahl

Notwendige Vorbereitungen und Standortwahl


Buchenkeimlinge können Sie entweder selbst aus stratifizierten Bucheckern ziehen oder Sprösslinge im Fachhandel erwerben. Zum Keimen muss der Samen zuvor Kälte ausgesetzt worden sein. Diese können Sie künstlich im Kühlschrank erzeugen, indem die Buchecker einige Wochen in feuchtem Substrat aufbewahrt wird. Der Setzling sollte bereits stabile Wurzeln und mehrere Blattpaare aufweisen. Deshalb bietet sich bei Selbstversuchen ein Vorziehen im Topf an. Es ist wichtig, das Pflänzchen bis zur Pflanzung im Halbschatten und in feuchter Erde zu halten. Keinesfalls sollten die Wurzeln durch zu viel Wind austrocknen. Der richtige Pflanzzeitpunkt ist im Frühjahr, wenn die strengen Fröste weitestgehend überwunden sind. Auch im Herbst ist eine Pflanzung möglich. Sorgen Sie in beiden Fällen für einen guten Frostschutz.

Die einzelnen Schritte beim Pflanzen

Die einzelnen Schritte beim Pflanzen
Nach der Auswahl des Pflanzortes entfernen Sie zunächst das Unkraut von Hand, sofern vorhanden. Graben Sie dann den Boden mit einer Handschaufel um und heben Sie ein Loch aus. Ein sehr tiefes Loch ist nicht notwendig, da die Buche ihre Wurzeln an der Oberfläche entwickelt. Schwere Böden sollten Sie mit einer kleinen Schicht Kies oder Sand auflockern. Richten Sie sich beim Graben nach der Größe der Pflanze. Verbessern Sie bei Bedarf den Boden, indem sie z. B. bei eher sandhaltigen Substraten etwas Kompost untermischen. So geben Sie dem Baum den nötigen Startschuss an Nährstoffen mit.

Gemeinhin werden Buchensetzlinge flach in die Erde gesetzt. Lockern Sie den Wurzelballen etwas mit der Hand, setzen Sie ihn in das Pflanzloch und häufeln die Erde etwas an. Drücken Sie das Substrat mit den Händen im Anschluss leicht an. Zum Schluss wässern Sie die Buche mit einer kleinen Gießkanne und sorgen in der nächsten Zeit stets für eine gute Wasserversorgung.

Expertentipp

Vergessen Sie bei der Pflege ihrer frisch gesetzten Buche nicht das Düngen. Der junge Baum freut sich ab dem zweiten Jahr über eine erneute Düngergabe in Form von Hornspänen oder Kompost. Ältere Exemplare brauchen meist keinen Dünger mehr.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/diephosi

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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