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Zierpflanzen

Christrosen – Tipps und Tricks zur Pflanzung

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Christrosen - Tipps und Tricks zur Pflanzung

Mit ihren zarten weißen Blüten und dem wintergrünen Laub sind Christrosen (Helleborus niger) ein Farbtupfer in der dunklen Jahreszeit. Trotz ihres Namens sind Christrosen nicht mit Rosen verwandt, sondern zählen zur Familie der Hahnenfußgewächse, zu der auch Anemonen und Ranunkeln gehören. In diesem Beitrag wird erläutert, was Sie bei der Pflanzung der robusten Winterblüher beachten sollten.

Pflanzung von Christrosen

Pflanzung von Christrosen


Christrosen sollten vorzugsweise im Frühjahr oder im Herbst bis zum ersten Frost gepflanzt werden. Sie können die Pflanzen direkt in Beete setzen oder in Kübeln kultivieren. Wichtig ist jedoch, einen Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern einzuhalten, damit Ihre Christrosen ungehindert wachsen können. Da es sich bei Christrosen um Tiefwurzler handelt, sollten für die Kultur in Kübeln ausreichend hohe Pflanzgefäße ausgewählt werden.

Beim Ausheben der Pflanzlöcher sollten Sie sich an der Größe der Wurzelballen orientieren. Die Löcher sollten der Höhe der Wurzelballen entsprechen und fast doppelt so breit sein. Bevor Sie die Gewächse einpflanzen, empfiehlt es sich, den Boden mit Kompost anzureichern und organischen Langzeitdünger in Form von Hornspänen oder Schafwoll-Pellets in den Aushub einzuarbeiten.

Prüfen Sie vor dem Einsetzen, ob die Wurzelballen ausreichend feucht sind. Bei Bedarf können Sie die Ballen für einige Minuten in Wasser stellen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Setzen Sie die Christrosen gerade in die Pflanzlöcher, füllen Sie diese mit der aufgewerteten Erde auf und drücken Sie den Boden vorsichtig fest. Im Anschluss werden die Pflanzen ausgiebig angegossen, sodass sich die Wurzeln mit dem Untergrund verbinden können.

Benötigte Bodenverhältnisse

Benötigte Bodenverhältnisse
Christrosen bevorzugen gleichmäßig feuchte, humose und nährstoffreiche Böden mit einem hohen Kalkgehalt und einem pH-Wert im alkalischen bis neutralen Bereich. Der pH-Wert saurer Böden lässt sich mit der Zugabe von Kalk verbessern.

Christrosen tolerieren keine Staunässe. Aus diesem Grund sollten Sie bei schweren Gartenböden etwas Kalkschotter einarbeiten. Für die Kultur in Kübeln sollten Gefäße mit Abflussloch gewählt und zusätzlich eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton eingebracht werden. Als Substrat eignet sich herkömmliche Blumenerde hervorragend, die Sie mit etwas Lavasplitt aufwerten.

Der Lichtbedarf von Christrosen

Der Lichtbedarf von Christrosen
Am besten gedeihen Christrosen an halbschattigen Standorten. Auch mit Schatten kommen die Pflanzen zurecht, jedoch wirken sich dunkle Standorte negativ auf die Blütenbildung aus. Ideal sind Plätze unter laubabwerfenden Gehölzen, die im Sommer lichten Schatten spenden und im Winter ausreichend Licht durchlassen.

Expertentipp

Christrosen sind in allen Teilen giftig. Pflanzen Sie die Gewächse deshalb außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren. Beim direkten Kontakt sollten Sie Handschuhe tragen, da der Pflanzensaft Hautreizungen und allergische Reaktionen hervorrufen kann.

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