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Zierpflanzen

Christrosen – wann ist die beste Pflanzzeit?

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Christrosen - wann ist die beste Pflanzzeit

Christrosen (Helleborus) blühen, wenn alle anderen Blumen Winterschlaf halten. Die immergrüne Staude trotzt Kälte, Schnee und Eis. Ob strahlend weiße, dunkelrosa gefärbte oder pinke Blüten, die Christrose schmückt Balkone sowie Gartenbeete zugleich und sorgt für fröhliche Akzente in einer verschneiten Winterlandschaft.

Die Pflanzung von Christrosen

Die Pflanzung von Christrosen


Christrosen können sowohl im Frühling als auch im Herbst gepflanzt werden. Viele Gärtner empfehlen jedoch den Herbst und zwar den Monat Oktober als optimale Pflanzzeit.

Christrosen sind keine Zimmerpflanzen, werden jedoch gern als florale, weihnachtliche Dekoration verwendet. Was nicht verwundert, sieht die Pflanze in Gefäßen doch einfach perfekt aus. Aus diesem Grund findet man Christrosen im Winter auch oft in Innenbereichen. Sie werden dann erst im Frühling in den Garten gepflanzt.

Wird die Christrose im Oktober gesetzt, blüht sie bereits im Dezember oder im Januar. Es gibt aber auch Sorten, die ihre Blüten bereits im November oder Dezember der Wintersonne entgegenstrecken. Eine Art Frostschutzmittel verhindert, dass die Blüten durch Kälte oder Schnee Schäden erleiden.

Die Pflege von Christrosen

Die Pflege von Christrosen
Viel wichtiger als die Pflanzzeit sind die Bodenbedingungen. Christrosen bevorzugen einen kalkhaltigen Boden mit vielen Nährstoffen. Der hohe Kalkanteil wird durch Kalkschotter erreicht. Ist der Boden sandig, sollte er mit Mulch oder Kompost aufgewertet werden. Zusätzlich sollten Sie einen Langzeitdünger in das Pflanzloch einbringen. Weitere Düngergaben erfolgen nur während der Blütezeit und im Sommer.

Expertentipp

Am wohlsten fühlen sich Christrosen im Schatten, wie beispielsweise unter laubabwerfenden Laubgehölzen. Verlieren die Bäume und Sträucher ihre Blätter im Winter, erhalten Christrosen ausreichend Licht.

Häufig gestellte Fragen

Sind Christrosen giftig?

Stoffe, wie das Saponin Helleborin und Protoanemonin, kommen hochkonzentriert lediglich in den Wurzeln vor, dennoch sind alle Pflanzenteile giftig. Bei einer Vergiftung können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Durchfall auftreten. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Kreislaufzusammenbruch kommen. Christrosen sind nicht nur für Menschen, sondern auch für Haustiere giftig.

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