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Das Alter eines Olivenbaumes bestimmen

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Das Alter eines Olivenbaumes bestimmen

Holen Sie sich den sonnigen Süden ins Haus: Der Olivenbaum, der hierzulande gern als Kübelpflanze gehalten wird, gilt als Inbegriff des mediterranen Lebensgefühls und wird Ihre Terrasse in eine „Urlaubsoase“ verwandeln.

Wissenswertes über den Olivenbaum

Wissenswertes über den Olivenbaum


Der Olivenbaum, der zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) zählt, gehört zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen. Der Baum wird bereits seit dem vierten Jahrtausend vor Christus kultiviert. Das Verbreitungsgebiet des Olivenbaums erstreckt sich dabei vom Mittelmeerraum über Afrika bis hin in den Nahen Osten.

Gut zu wissen: Schon in der Antike stand der Olivenbaum, mit seinem silbergrauen Laub, nicht nur als Zeichen für den Frieden, bei den Olympischen Spielen wurde ein aus Olivenbaumzweigen gebundener Kranz als Auszeichnung für besondere Höchstleistungen verliehen.

Olivenbäume sind wahre Sonnenanbeter und fühlen sich an warmen bis heißen Standorten besonders wohl. Bei den hierzulande vorherrschenden Klimabedingungen empfiehlt es sich, den Baum nicht ins Freie zu pflanzen. Die wärmeliebende Pflanze ist in der Regel besser in einem Kübel aufgehoben, der in der kalten Jahreszeit unproblematisch in ein geeignetes Winterquartier gebracht werden kann. Einzig in sehr milden Regionen, zu denen das – zu den wärmsten Landstrichen Deutschlands zählende – Rheintal gehört, dürfen Olivenbäume auch in den Garten ausgepflanzt werden. Entscheidend ist, dass die Temperaturen in den Wintermonaten nicht unter minus fünf Grad Celsius fallen.

Wie lässt sich das Alter von Olivenbäumen bestimmen?

Wie lässt sich das Alter von Olivenbäumen bestimmen
Der Olivenbaum, der charakteristisch für den Mittelmeerraum ist, zählt zu den langsam wachsenden Bäumen. In seiner mediterranen Heimat dauert es nicht selten Jahrzehnte, bis der Olivenbaum seine maximale Wuchshöhe von rund 20 Metern erreicht. Olivenbäume werden in ihrer natürlichen Umgebung sehr alt. Das Alter einiger Exemplare wird auf 1.000 Jahre und mehr geschätzt.

Als Indiz für das Alter des Baumes gilt die Veränderung seiner Borke, die sich in jungen Jahren glatt und silbrig-grün präsentiert, mit zunehmendem Alter jedoch vermehrt Risse aufweist. Achten Sie mal darauf, je älter ein Olivenbaum ist, umso eindrucksvoller seine Erscheinung. Olivenbäume verlieren mit zunehmendem Alter nicht etwa ihre Schönheit – im Gegenteil, sie werden mit jedem Jahr attraktiver. Kein Wunder, dass Regionen in denen alte Olivenbäume stehen, besonders idyllisch und malerisch wirken.

Wie aber lässt sich das Alter von Olivenbäumen bestimmen? Solange der Baum noch lebt, gibt es keine Möglichkeit, das Alter des Baumes konkret festzulegen. Aus Erfahrung weiß man, dass Olivenbäume weit älter als 1000 Jahre werden können. Als ältester Olivenbaum der Welt gilt derzeit ein Baum, der auf Kreta entdeckt wurde. Der knorrige Olivenbaum soll – so zumindest heißt es – zwischen 3000 und 5000 Jahre alt sein. Das aber lässt sich – wie bereits erwähnt – nur schätzen und nicht wissenschaftlich belegen. Als Anhaltspunkt zur Schätzung wird der einzigartige, stark verwachsene Stamm genutzt, dessen speziellen Wuchsform dadurch entsteht, dass sich der Stamm des Olivenbaumes im Laufe der Jahre immer wieder um sich selbst dreht.

Es gilt: Je knorriger der Stamm, desto älter der Olivenbaum.

Expertentipp

Wünschen Sie sich ein Olivenbäumchen für Balkon oder Terrasse? Denken Sie daran, dass der Baum – der sich hervorragend als Kübelpflanze eignet – einen warmen und sonnigen Platz braucht, um zu gedeihen. Die mediterrane Pflanze macht sich besonders gut in Pflanzgefäßen aus Ton oder Terrakotta. Selbst wenn Sie wenig Platz haben, müssen Sie nicht auf ein Olivenbäumchen verzichten. Die langsam wachsende Pflanze wird sich auch auf einem kleinen Südbalkon wohlfühlen. Im Kübel gehalten, erreicht der Olivenbaum eine Höhe von maximal 150 Zentimetern.

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© www.istockphoto.com/pinstock

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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