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Zierpflanzen

Die Frucht der Passionsblume – alles was Sie wissen sollten

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Die Frucht der Passionsblume - Alles was Sie wissen sollten

Die Passionsblume oder auch Passiflora ist viel mehr als eine Zierpflanze. Sie trägt auch Früchte, die sogenannten Passionsfrüchte.

Inhaltsstoffe einer Passionsfrucht

Die kalorienarme Frucht enthält 64 Kilokalorien pro 100 Gramm. Vitamin C und die beiden B-Vitamine Riboflavin und Niacin sind Inhaltsstoffe. Infolge der zahlreich enthaltenen Vitamine ist die Passionsfrucht sehr gesund. Sie fördern Ihre Abwehrkräfte und Ihren Stoffwechsel. Der Anteil an Phosphor, welcher mit 57 Milligramm pro 100 Gramm Fruchtfleisch hoch ist, spielt eine wichtige Rolle bei der Energiegewinnung im Körper als auch für Knochen und Zähne. Der hohe Kalium-Gehalt unterstützt die Zellfunktionen des menschlichen Körpers. Das enthaltene Eisen wird zur Produktion von Blut und Muskelzellen benötigt. Des Weiteren enthält die Frucht reichlich Mineralstoffe.

So ernten Sie die Passionsfrucht

So ernten Sie die Passionsfrucht


Die Reife der Frucht ist an ihrer Farbe zu erkennen. Ist die Schale grün, ist sie noch nicht ausgereift und benötigt noch Zeit. Reife Früchte weisen je nach Art eine rote, dunkellila bis hin zu einer gelben Verfärbung auf.

Essbare und nicht essbare Passionsfrucht

Essbare und nicht essbare Passionsfrucht
Es gibt zahlreiche verschiedene Arten von Passionsfrüchten. Nicht alle sind zum Verzehr geeignet. Von über 500 verschiedenen Arten dieser Pflanzenfamilie bilden 50 bis 60 genießbare Früchte aus. Unter den nicht essbaren Früchten gibt es auch giftige Arten, wie die Passionsblumen der Untergattung Decaloba, welche durch weiß gemusterte Blätter erkennbar sind.

Die meisten sind jedoch lediglich ungenießbar. Hierunter zählt beispielsweise die Blaue Passionsblume. Sie wird daher häufig als Zierpflanze gehalten. Unreife Früchte sollten Sie grundsätzlich nicht zu sich nehmen. Unbedenklich und lecker sind die Früchte der Maracuja und der Purpurgranadilla, als auch die der Fleischfarbenen Passionsblume und der Süßen Granadilla.

So lagern Sie die Passionsfrucht richtig

So lagern Sie die Passionsfrucht richtig
Sie können die Passionsfrucht ein paar Tage bei Zimmertemperatur lagern, wenn sie noch nicht vollends ausgereift ist. So kann sie nach der Ernte noch nachreifen. Wenn Sie einen Apfel in die Nähe der Frucht legen, gibt dieser Ethylen ab, wodurch der Reifeprozess beschleunigt wird. Für den Fall, dass Sie die Frucht nicht direkt nach der Ernte verzehren wollen, können Sie diese bei niedrigen Temperaturen für ein bis drei Wochen lagern.

So verzehren Sie die Passionsfrucht am besten

Sie können die kleinen Samen, welche im Fruchtfleisch enthalten sind, bedenkenlos mitessen. Mögen Sie diese nicht, lassen sich diese am besten entfernen, indem Sie das Fruchtfleisch durch ein Sieb drücken. Je nach Art der Passionsfrucht lässt sich die Schale per Hand lösen oder Sie löffeln den Inhalt heraus. Die weiße Haut sollte dabei umgangen werden. Neben diesem Verzehr der frischen Frucht gibt es zahlreiche leckere Rezepte.

Das Fruchtfleisch eignet sich mit als auch ohne Kerne hervorragend in einem frischen Salat, aber auch im Müsli oder Joghurt. Verfeinern Sie damit Ihr Dessert oder verwenden Sie es als Sorbet. Zur Weiterverarbeitung in Form von Kuchen oder Muffins empfiehlt es sich, das Fruchtfleisch von den Kernen zu befreien. So fügen Sie ihm eine fruchtige Note hinzu. Nun sind Sie an der Reihe. Probieren Sie die zahlreichen Rezeptideen aus und entdecken Sie die Vielfalt dieser Frucht!

Expertentipp – So erhöhen Sie die Chance auf Früchte an Ihrer Passionsblume

In unseren Breitengraden bildet die Passionsblume nur unter optimalen Bedingungen Früchte aus. Sorgen Sie also für einen guten Standort. Stellen Sie sie im Sommer gerne ins Freie. Die Früchte reifen nur während eines langen Sommers aus. Lagern Sie sie also im Herbst in ein Gewächshaus oder einen Wintergarten um. So bieten Sie der Pflanze optimale Voraussetzungen, um Früchte zu tragen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/alexander ruiz

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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