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Zimmerpflanzen

Die Orchidee bildet keine neuen Blüten – das können Sie tun

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Die Orchidee bildet keine neuen Blüten - das können Sie tun

Orchideen zählen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen weltweit. Die ursprünglich aus dem Regenwald stammenden Pflanzen zieren Fensterbänke in Wohnräumen und begeistern mit ihrer Blütenpracht. Die Großzahl der Orchideen sind auch für Anfänger gut zu handhaben. Wenn die Blüte jedoch ausbleibt, ist die Enttäuschung oft groß. Die Ursachen für fehlende Blüten sind vielfältig. Hier finden Sie nützliche Tipps, um die Blütenbildung Ihrer Orchidee wieder anzuregen.

Schaffen Sie das richtige Raumklima für die Orchidee

Schaffen Sie das richtige Raumklima für die Orchidee


Die Orchidee genießt an ihrem Herkunftsort eine hohe Luftfeuchtigkeit und warme Temperaturen. Für die Menschen eignet sich dieses Wohnklima natürlich nicht. Mit wenigen Handgriffen können Sie dafür sorgen, dass die Pflanze sich wohler fühlt. Stellen Sie einen Luftbefeuchter in der Nähe der Orchidee auf, oder besprühen Sie diese regelmäßig mit lauwarmem Wasser.

Gerade in den Wintermonaten stellt dies aufgrund der trockenen Heizungsluft eine Wohltat für die exotische Zimmerpflanze dar. Blühfaule Pflanzen können Sie mit einem Kältereiz zur Blütenbildung anregen: Stellen Sie die Orchidee für einen Zeitraum von zwei Monaten in einen kühleren Raum mit Temperaturen um die 15 Grad. Auf diese Weise sollte sie wieder Blüten zum Vorschein bringen. Cymbidium-Orchideen beispielsweise benötigen während des Knospenstadiums unbedingt einen Kältereiz, damit die Knospen nicht abfallen.

Passen Sie die Lichtverhältnisse an

Passen Sie die Lichtverhältnisse an
Orchideen benötigen eine hohe Lichteinstrahlung, vertragen jedoch keine pralle Mittagssonne. Auch im Regenwald setzen die Pflanzen sich keiner direkten Sonne aus. Die Gefahr eines Sonnenbrands ist zu hoch. Ist der Standort zu dunkel, leidet sowohl das Wachstum der Pflanze als auch die Blütenbildung. An einem Ost- oder Westfenster fühlt sich Ihre Orchidee wohl und bekommt die richtige Mischung aus Licht und Schatten. Steht Ihre Pflanze an einem Südfenster, schenken Sie ihr in der Mittagssonne beispielsweise durch einen leichten Vorhang Schatten.

Gießen Sie Ihre Orchidee richtig

Gießen Sie Ihre Orchidee richtig
Natürlich hat die Orchidee Durst, dennoch müssen Sie beim Gießen vorsichtig sein. Zu viel Feuchtigkeit bewirkt, dass die Pflanze ihre Blüten verliert oder im schlimmsten Fall gar keine ausbildet. Testen Sie mit einem Holzstäbchen, ob das Substrat noch feucht ist, ehe Sie gießen. Äußerst effektiv im Umgang mit Orchideen ist das Tauchen. Stellen Sie Ihre Orchidee für kurze Zeit in einen Behälter mit lauwarmem Wasser. Alle zwei Wochen können Sie zusätzlich Orchideendünger in das Wasser geben. Die Pflanze nimmt so während des Tauchens alle Nährstoffe auf, welche Sie für Wachstum und Blütenbildung benötigt. Lassen Sie die Orchidee im Anschluss abtropfen, bevor Sie diese in ihren Übertopf zurückstellen.

Halten Sie eine Ruhephase ein

Die Orchidee benötigt auch eine Ruhephase, in der sie sich erholen und Kraft tanken kann. Während dieser Zeit bildet sie keine Blüten. Sie sollten die Pflanze zu dieser Zeit nicht düngen und weniger gießen. Wie lange die Ruhephase anhält, ist von Pflanze zu Pflanze unterschiedlich. Im Anschluss an diese Erholungszeit bildet die Orchidee neue Blütentriebe. Gleiches gilt, wenn Sie ihre Pflanze an einen neuen Standort bringen: Geben Sie ihr Zeit, sich zu akklimatisieren.

Expertentipp

Schneiden Sie verblühte Blütentriebe nicht vorzeitig ab. Die Schmetterlingsorchidee (Phalaenopsis) beispielsweise kann, solange der Blütentrieb grün ist, erneut Blüten bilden. Möchten Sie die Orchidee dennoch zurückschneiden, verwenden Sie eine scharfe, saubere Schere. Schneiden Sie den Trieb direkt über einem Auge (kleine Verdickung) zurück. Stellen Sie die Pflanze danach in einen kühleren Raum. Nach etwa drei Monaten sollten sich neue Blütenrispen bilden.

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Bildquellen:

© pixabay.com/jjekafluf

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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