Efeu ist eine sehr beliebte Pflanze, die die heimischen Gärten schmückt. Es handelt sich dabei um eine immergrüne Art Pflanze, die sowohl als Kletterpflanze als auch als Bodenpflanze verwendet werden kann. Efeu erreicht dabei eine sehr hohe Lebensdauer, benötigt keine aufwändige Pflege und ist daher auch als Einsteigerpflanze empfehlenswert.
Dennoch kann es passieren, dass der Efeu vertrocknet und eingeht. Doch wie lässt sich vertrockneter Efeu erkennen und retten?
Woran erkennt man vertrockneten Efeu?
Ist Efeu vertrocknet, so lässt sich dies leicht an seinem Äußeren erkennen. Die Blätter werden welk, färben sich braun und hängen platt herunter. Außerdem können die Blätter anfangen sich einzukräuseln und abzufallen. Liegt ein Schädlingsbefall vor, der Grund für das Austrocknen ist, so erkennt man dies auch an Bissstellen sowie weißen Flecken auf der Pflanze.
Eine Ursache für vertrockneten Efeu ist eine Unterversorgung mit Wasser. Dies kann gerade in langen Trockenzeiten und bei starker Sonneneinstrahlung schnell passieren. Aber auch eine Überversorgung mit Wasser kann zum Vertrocknen führen, da sich das Wasser staut, weil die Wurzeln die große Menge nicht aufnehmen können. Sowohl der Befall mit Schädlingen aber auch Krankheiten sind ebenfalls Auslöser für vertrockneten Efeu.
Lässt sich vertrockneter Efeu noch retten?

Die gute Nachricht ist, dass Efeu eine sehr robuste Pflanze ist, die sich auch nach schwereren Schädigungen noch erholen kann, wenn sie ausreichend gepflegt wird. Wenn die Pflanze tatsächlich ausgetrocknet ist, weil sie nicht genügend Wasser erhalten hat, sollte sie in ein Wasserbad gelegt werden. Sobald die Erde ausreichend befeuchtet ist, kann der Efeu wieder in seine natürliche Umgebung gesetzt werden. Stark vertrocknete Triebe und Blätter sollten jedoch vorher entfernt werden.
Ist der Efeu vertrocknet, da er mit Wasser überversorgt wurde, so sollte die Pflanze wenn möglich aus der durchnässten Erde genommen werden. Anschließend sollte der Efeu in eine neue trockene Erde gesetzt werden, damit er in Ruhe abtrocknen kann. Bereits nach kurzer Zeit sollte der Efeu sich erholen und die natürliche Blattfarbe wieder erlangen.
Im Falle vom Befall mit Schädlingen oder Krankheiten können spezielle Mittel aus der Fachhandlung Abhilfe verschaffen. Hierfür eignen sich Sprühlösungen gegen Blattläuse und andere Schädlinge oder beispielsweise Schneckenkorn.
Welche Maßnahmen sollten vorbeugend ergriffen werden?
Damit es zu keiner Staunässe kommt, wenn der Efeu als Topfpflanze gehalten wird, so empfiehlt sich ein Topf, der die Möglichkeit bietet, überschüssiges Wasser zu absorbieren. Gerade an heißen Tagen im Sommer sollte der Efeu wöchentlich gegossen werden, da er sonst schnell zu trocken wird. Am besten sollte er einen halbschattigen Platz haben, da die starke Mittagssonne den Blättern schaden kann, indem diese verblassen.
Sollte der Efeu anfangen zu vertrocknen, da er mit einem Schädlingsbefall zu kämpfen hat, so kann eine alkoholhaltige Lösung dazu dienen die Schädlinge zu vertreiben. Hierbei eignet sich als Alternative auch Rapsöl sehr gut, da vor allem Läuse die Ölhaltige Lösung nicht mögen und ebenfalls auch nicht an den Blättern Halt finden.
Expertentipp
Wird Efeu als Zimmerpflanze gehalten, so kann gerade unmittelbare Heizungsluft der Pflanze schaden. Die trockene Luft kann zum Verwelken führen, aber auch den Wasserhaushalt stören.
Als Tipp sollten deswegen auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit geachtet werden. Hierfür reicht es bereits aus, dass eine Sprühflasche mit Wasser gefüllt und der Efeu damit regelmäßig besprüht wird.
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