Der ursprünglich aus Mexiko stammende Elefantenfuß, Beaucarnea recurvata, ist eine beliebte und robuste Zimmerpflanze. Das Grün der Blätter schafft eine wohnliche Atmosphäre und die Pflanze strotzt nur so vor Lebensfreude. Je nach Alter der Pflanze sorgt sie als kleines Stämmchen auf der Fensterbank oder als große Solitärpflanze im Wohnraum für ein ganz besonderes Ambiente. Den Namen Elefantenfuß trägt die Sukkulente zu Recht. Ihr graubrauner Stamm erinnert stark an den Fuß eines Dickhäuters.
Spinnmilben
Wenn die Temperatur nach unten klettert, machen sich häufig Spinnmilben am Elefantenfuß bemerkbar. Der Grund dafür ist, dass der Standort nicht optimal ist oder es liegen Pflegefehler vor. Häufige Fehler sind zum Beispiel zu viel Gießwasser, zu viel Dünger und zu hartes Wasser. Aber auch Lichtmangel, eine zu geringe Luftfeuchtigkeit und eine zu hohe Raumtemperatur führen zu einem Schädlingsbefall.
Spinnmilben erkennen und behandeln
Die Spinnmilbe wird auch Rote Spinne genannt. Die winzigen Schädlinge befinden sich mit ihren Gespinsten meist an der Blattunterseite. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die sich nach einiger Zeit in Spinnmilben verwandeln.
Bei leichtem Befall hilft es, den Elefantenfuß gründlich mit Wasser abzuduschen. Bei starkem Befall muss die Pflanze mit chemischen Spritzmitteln behandelt werden.
Um den Spinnmilbenbefall zu verhindern, sollte der Elefantenfuß bei zu geringer Luftfeuchtigkeit regelmäßig mit Wasser besprüht werden.
Schimmelbildung und Stammfäule

Leidet der Elefantenfuß unter Schimmel oder Stammfäule, befindet sich ein Pilz in der Pflanzenerde. Die Pilzerkrankung wird durch Lichtmangel und zu viel Feuchtigkeit verursacht. Wichtig ist eine gute Lüftung und die Gießmenge zu reduzieren, bis das Substrat ausgetrocknet ist.
Blattläuse

Haben es sich Blattläuse am Elefantenfuß gemütlich gemacht, erkennt man dies daran, dass sich kleine, grüne Läuse an den Blättern befinden. Die Läuse sind nur ungefähr zwei Millimeter groß und saugen an den Blättern des Elefantenfußes. Bei Befall kräuseln sich die Blätter ein. Neben chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln hilft das Besprühen der Blätter mit einem Brennnesselsud.
Wollläuse
Wollläuse werden auch als Schmierläuse bezeichnet und gehören so wie die Napfschildläuse zur großen Familie der Schildläuse. Alle Arten dieser Familie schützen sich perfekt vor äußeren Einflüssen durch einen Panzer, ein Art Schild. Bei den Wollläusen besteht dieser Panzer zum Beispiel aus schmierigen, wolligen, weißen Fäden. Die Wollläuse befallen gerne Zimmerpflanzen, mit Vorliebe den Elefantenfuß, den Ficus und die Schefflera.
Wollläuse bekämpfen
Die befallenen Blätter müssen sofort entfernt werden. Den Elefantenfuß von anderen Zimmerpflanzen isolieren und die Pflanze mit einem Gemisch aus Wasser, Seife und Spiritus gründlich besprühen.
Expertentipp
Während der Wachstumsphase von April bis August sollte die Pflanze alle zwei Wochen mit Dünger versorgt werden.
Häufig gestellte Fragen
Kann der Elefantenfuß auch auf der Terrasse oder am Balkon stehen?
Während der Sommermonate fühlt sich die Pflanze im Freien wohl. Sie muss aber erst langsam an die Sonne gewöhnt werden und sollte nicht in der prallen Sonnen stehen. Ein halbschattiger Standort ist optimal.
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