Der Feigenkaktus, auch Opuntia ficus-indica genannt, ist eine weltweit verbreitete Kakteenart und kommt vor allem in den warmen und trockenen Regionen der Erde vor. In diesen Gebieten kann der Feigenkaktus bis zu 6 Meter hoch werden. Der Kaktus besticht durch seine oftmals Zitronengelben oder Rosaroten Blüten, die im Sommer zu ihrer vollen Schönheit gewachsen sind. Im darauffolgenden Herbst produziert der Feigenkaktus seine Früchte, die an Feigen erinnern und essbar sind.
Der Kaktus benötigt wenig Pflege. Umso mehr ist der Standort zu den verschiedensten Jahreszeiten entscheidend, damit man lange Freude an dieser wunderschönen Pflanze hat.
Der Standort
Der Feigenkaktus gilt zwar als pflegeleicht, sollte aber nach dem Sommer und in den kälteren Wochen und Monaten des Jahres zur Überwinterung im Topf oder Kübel ins Haus geholt werden oder gar im ganzjährigen und frostfreien Wintergarten verbringen. Zwar können die Feigenkakteen auch Temperaturen bis zu -5 Grad Celsius überleben, dies aber nur kurzzeitig. Am besten überwintert der Feigenkaktus im Winter bei 5 Grad an einem trockenen, kühlen und hellen Standort, bei dem er vor Regen, Schnee, Nässe und der Kälte geschützt ist, aber genügend Belüftung bekommt. Trockene und heiße Heizungsluft sollte vermieden werden.
Die Pflege

Als Kakteenart benötigt der Opuntia ficus-indica nur alle paar Tage etwas Wasser. Ab dem Spätsommer im September sollte man das Gießen des Feigenkaktus noch mehr verringern und von Oktober bis zum Anfang des Frühjahrs (März/April) ganz trocken lassen. Gelegentlich kann der Wassermangel und die Trockenheit zu einem Einschrumpfen der Pflanze führen, was aber nicht schädlich ist. Sobald wieder mehr Licht und Wärme verfügbar ist und verstärkt gegossen wird, strafft sich der Feigenkaktus wieder. Auch benötigt der Kaktus keinen Dünger während der kalten Jahreszeit, da er die Düngernährstoffe nur für das eigentliche Wachstum der Austriebe und der Früchte benötigt – zwischen dem Frühjahr und Herbst. Empfohlen wird ein stickstoffarmer Kakteendünger.
Expertentipp
Der Feigenkaktus zieht nicht gerne um. Neben dem Standortwechsel zu den Jahreszeiten, sollten Kakteen nur alle paar Jahre umgetopft werden. Am besten wird dafür jeweils frische Kakteenerde verwendet.
Häufig gestellte Fragen
Was passiert, wenn man den Feigenkaktus zu viel gießt?
Damit der Feigenkaktus durch zu viel Wasser weg fault, sollte man nur alle paar Tage etwas gießen. Dabei ist es wichtig, Staunässe zu vermeiden und überflüssiges Wasser aus dem Untersetzer zu entfernen.
Was tun, wenn der Feigenkaktus fault?
Am besten ist es die verfärbten Bereiche des Feigenkaktus mit einem desinfizierten Werkzeug entfernen und den Topf an einen halbschattigen Standort zu stellen. Anschließend nur sehr wenig gießen, bis sich der Feigenkaktus erholt hat.
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