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Zierpflanzen

Gewöhnliche Pflege für Sonnenbraut

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Gewöhnliche Pflege für Sonnenbraut

Strahlend gelb, fast wie die Sonne selbst leuchten die Blüten der Sonnenbraut im Sommer. Auch die Blütenform erinnert an unseren wärmespendenden Himmelskörper und macht die Helenium zu einem prächtigen Anblick. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre Sonnenbraut richtig pflegen und diese in all Ihrer Pracht zum Erstrahlen bringen.

Über die Sonnenbraut

Zur Gattung der Sonnenbraut zählen etwa 32 verschiedene Pflanzenarten, welche zur Familie der Korbblütler gehören. Das Verbreitungsgebiet der Sonnenbraut liegt in Nord-, Mittel- und Südamerika. Je nach Art sind diese krautigen Pflanzen ein- oder mehrjährig und können auch als Zierpflanze genutzt werden. Ihr Farbspektrum erstreckt sich dabei von gelben bis hin zu rotbraunen Blüten.

Steckbrief der Sonnenbraut:

  • Wuchshöhe: 100 bis 170 Zentimeter
  • Blütenfarbe: Gelb, Orange, Rotbraun
  • Blütezeit: Juli bis September
  • Licht: Sonnig
  • Boden: Lehmig

Pflanzung der Sonnenbraut

Pflanzung der Sonnenbraut


Der ideale Zeitpunkt, um eine Sonnenbraut einzupflanzen, liegt im Herbst. Es ist zwar auch möglich, die Pflanze im Frühjahr unter die Erde zu bringen, jedoch bietet die Pflanzung im Herbst einen Vorteil für die spätere Blütenpracht. Setzen Sie die Sonnenbraut bereits im Herbst in die Erde ein, so gewähren Sie ihr einen kleinen Vorsprung. Die Sonnenbraut kann bis zum Winter schon einmal damit beginnen, Wurzeln zu bilden, welche dann im Folgejahr kräftig weiterwachsen. Dies begünstigt eine besonders starke Blüte im Sommer.

Der beste Standort für die Staude

Der beste Standort für die Staude
Wie der Name bereits verrät, stehen die Sonnenbräute gerne in praller Sonne. Bei viel Sonneneinstrahlung benötigen Sie aber auch genügend Wasser, deswegen sollte der Boden nährstoffreich und feucht sein. Beabsichtigen Sie, mehrere Exemplare nebeneinander einzupflanzen, so sollten Sie auf einen Mindestabstand von 50 Zentimetern zwischen den Blumen achten.

Nützliche Starthilfe für die Sonnenbraut

Nützliche Starthilfe für die Sonnenbraut
Je nach Sorte wachsen die Stauden bis zu 170 Zentimeter in die Höhe. Jungpflanzen profitieren davon, wenn Sie sie zu Beginn mit einem Stützstab versehen. Ein wenig organischer Dünger, wie beispielsweise Kompost oder Holzspäne, geben der jungen Sonnenbraut ebenfalls eine gute Starthilfe. Mischen Sie also ruhig von Mai bis August etwas davon in das Bodenreich.

In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollten Sie das Erdreich rund um die Pflanzen feucht halten. Regelmäßiges Gießen ist bei warmem Wetter also unerlässlich. Eine Staunässe sollte aber vermieden werden. Am besten, Sie gießen die Erde immer erst dann, wenn diese leicht angetrocknet ist.

Infos zum Schnitt und der Düngung

Da die verschiedenen Sorten der Sonnenbraut recht hoch wachsen können, ist ein Schnitt im Mai zu empfehlen. Kürzen Sie die Triebe am äußeren Rand, regen Sie damit einen voluminösen Wuchs an. Mit diesem Schnitt fördern Sie nicht nur das buschige Wachstum, sondern verdecken nebenbei auch noch kahle Stellen durch neue Triebe. Verwelkte Blüten und Stängel sollten ebenfalls stets entfernt werden, um das Austreiben neuer Knospen zu begünstigen.

Organischer Dünger wie Jauche, Kompost oder Hornspäne stärken das Wachstum Ihrer Pflanze. Düngen Sie Ihre Sonnenbraut einmal im Monat von Mai bis August, wird sich diese mit einer prächtigen Blüte bedanken. Auch kultivierte Exemplare können entsprechend versorgt werden. Hier eignet sich am besten ein Flüssigdünger. Dieser kann alle zwei Wochen verabreicht werden.

Expertentipp

Ist Ihre Sonnenbraut einmal von Krankheiten oder Schädlingen befallen, so sollte die Pflanze nach der Blüte einmal radikal zurückgeschnitten werden. Bei einem Virenbefall hilft aber meist nur die komplette Entfernung der Staude.

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Bildquellen:

© pixabay.com/Nennieinszweidrei

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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