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Pflanzenvermehrung

Hauswurz über Ableger vermehren – so gelingt es Ihnen

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Hauswurz über Ableger vermehren - so gelingt es Ihnen

Bereits im Mittelalter zierten Hauswurze sämtliche Gärten auf dekorative Weise und noch heute liegen die Sukkulenten voll im Trend. Die beliebten und pflegeleichten Gewächse eignen sich hervorragend für Steingärten. Wenn Sie mehr von den immergrünen Blattrosetten haben möchten, müssen Sie nicht jedes Mal neue Pflanzen kaufen. Hier erfahren Sie, wie Sie die Hauswurz einfach und auf kostengünstige Weise selbst vermehren können.

Hauswurz als einfache Lösung

Hauswurz als einfache Lösung


Besonders steinige und beengte Stellen in Ihrem Garten eignen sich nicht sonderlich gut für normale Pflanzen. Es mangelt ihnen an Erde und Nährstoffen. Für die anspruchslose Hauswurz stellt das kein Problem dar. Die rosettenbildende Pflanze benötigt wenig Erde und eignet sich als Bodendecker und für Steingärten. Auch Dächer können Sie mit der Steinrose begrünen oder Gefäße dauerhaft bepflanzen. Ihnen bieten sich vielfältige Möglichkeiten und zum Glück können Sie die Pflanze im Handumdrehen durch Ableger vermehren.

Hauswurz vermehren durch Tochterrosetten

Hauswurz vermehren durch Tochterrosetten
Die Rosettenteilung ist die einfachste Vermehrungsmethode. Statt regelmäßig neue Pflanzen zu kaufen, können Sie Ihren Garten mit dieser Methode kostengünstig erweitern. Mit wenigen Handgriffen gewinnen Sie aus einer Pflanze gleich mehrere neue Exemplare. Die Hauswurz bildet innerhalb kürzester Zeit Tochterrosetten (Kindel). Diese Kindel können Sie für die Vermehrung der Pflanzen verwenden. Gehen Sie auf folgendem Weg vor, um in den Genuss weiterer Steinrosen zu kommen:

  1. Nehmen Sie die Pflanze aus der Erde.
  2. Trennen Sie den gewünschten Ableger mit der Hand oder mit einem Messer von der Mutterpflanze.
  3. Entfernen Sie eventuell vorhandene faulige Blätter am Rosettengrund, um einen Pilzbefall oder Fäulnis zu verhindern.
  4. Setzen Sie die Kindel an ihren neuen Standort. Innerhalb kürzester Zeit bilden diese Wurzeln und wachsen an.
  5. Schon bald bilden sich erneut Tochterrosetten, die Sie zur weiteren Vermehrung nutzen können.
  6. Gießen Sie die Steinrosen nach dem Einpflanzen mäßig.

Expertentipp

Die Hauswurz benötigt wie die Mehrzahl der Sukkulenten wenig Wasser. Steht die Pflanze zu feucht, fault sie schnell. Wenn Sie Hauswurz in Töpfen pflanzen wollen, sind ein durchlässiges Substrat sowie ein Abzugsloch im Pflanztopf absolute Voraussetzung. Für den Boden können Sie im Handel erhältliche Sukkulenten- oder Kakteenerde verwenden. Alternativ können Sie zwei Teile Erde mit einem Teil Sand mischen.

Häufig gestellte Fragen

Zu welcher Zeit sollte ich Hauswurz vermehren?

Der optimale Zeitpunkt, um die Hauswurz über Ableger zu vermehren, ist der Hochsommer.

Wie oft blüht die Hauswurz?

Die Hauswurz blüht erst nach ein bis zwei Jahren. Je nach Sorte können Sie von Mai bis August blühende Sukkulenten bewundern. Alle Hauswurze sind monokarp, das bedeutet: Nach der Blüte stirbt die Rosette ab, doch in Form der Tochterrosetten bildet sie vorher Nachwuchs.

Wie überwintere ich die Hauswurz?

Hauswurze zählen zu den winterharten Pflanzen. Sie können diese beruhigt über den Winter an ihrem Standort belassen. Das gilt auch für in Töpfen gepflanzten Sukkulenten.

Muss ich die Hauswurz düngen?

Die Hauswurz ist eine sehr genügsame Pflanze. Eine Düngung ist in der Regel nicht notwendig.

Kann die Hauswurz vertrocknen?

Hauswurze vertrocknen äußerst selten. Eher sterben sie durch Fäulnis aufgrund dauerhafter Nässe.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Jelena990

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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