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Sukkulenten

Hauswurz Pflege

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Hauswurz Pflege

 

Die als Rosette heranwachsende Pflanze begeistert zahlreiche Liebhaber. Sicherlich ist die Freude an der Hauswurz unter anderem mit ihrer Pflegeleichtigkeit begründet. Aber nur wenn Standort, Substrat und Wassergaben den Ambitionen des immergrünen Gewächses entsprechen, gelingt ihre Kultivierung auf vortreffliche Weise.

Wissenswertes

Um die speziellen Anforderungen besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Zugehörigkeit innerhalb der biologischen Systematik. Die Gattung der Hauswurzen zählt zu den Dickblattgewächsen. Als Sukkulente kann die Hauswurz Wasser in ihren fleischigen Blättern speichern. Sie ist so perfekt auf Trockenperioden vorbereitet. Der wissenschaftliche Name, Sempervivum, weist auf die Unverwüstlichkeit der Pflanze hin.

Optimaler Standort

Optimaler Standort


In der freien Natur gedeihen Hauswurzen bevorzugt in europäischen Gebirgslandschaften. Selbst Felsspalten bieten geeignete Lebensräume. Dürftige Plätze gewohnt, bevorzugen die Pflanzen auch im Garten ein karges Erdreich. Wichtig ist zudem ein Überangebot an Licht. Möglichst viele Sonnenstrahlen stellen ideale Bedingungen für Hauswurzen dar. Auch gegen Kälte sind die Gewächse ausreichend gewappnet, deshalb stellen selbst tiefe Temperaturen kein Risiko dar.

Substrat

Substrat
Erde mit großem Humusanteil bindet Wasser. Was vielen anderen Gewächsen hinsichtlich der deponierten Feuchtigkeit zugute kommt, wirkt sich auf Hauswurzen eher negativ aus. Dickblattgewächse benötigen einen nährstoffarmen und gut durchlässigen Boden. Sowohl bei der Topf- als auch bei der Gartenkultur entwickeln sich Hauswurzen auf einem mit Sand angereicherten Untergrund am besten.

Bewässerung und Düngung

Bewässerung und Düngung
Zu viel Nässe ist grundsätzlich unerwünscht. An Plätzen, die vom Regen berieselt werden, entfällt das Gießen komplett. Während heißer Perioden zapfen die Gewächse ihr Wasserreservoir in den Blättern an. Befinden sich die Gewächse unter einem Vordach oder einem anderen, nicht vom Regen benetzten Platz, reicht gelegentliches Gießen aus. Die Erde sollte stets gut abgetrocknet sein. Auf ein Düngen kann komplett verzichtet werden.

Blüte

Sempervivum blüht von Juni bis August. An dem bis zu 30 Zentimeter in die Höhe strebenden Blütenstand sitzen mehrere rosafarbene, rote, gelbe oder weißliche Einzelblüten. Sie erscheinen in einer ausgeprägten Sternform. Kommt es zur Aussamung diverser Sorten, keimen in der Folgezeit eventuell völlig neue Arten.

Krankheiten

Zu viele oder zu starke Wassergaben fördern Wurzelfäule. Ein permanent feuchter Untergrund an einem schattigen Standort im Freien bietet ähnlich ungünstige Voraussetzungen. Als erstes werden die Wurzeln matschig, später fangen auch die Blätter an zu faulen und die Pflanze stirbt nach und nach ab.

Schädlingsbefall

An untauglichen Standorten leidet die Widerstandskraft der Gewächse. Derart geschwächte Pflanzen werden häufig von Blattläusen befallen. Die Schadinsekten saugen den Pflanzensaft aus den Blättern und beeinträchtigen die Pflanze zusätzlich. Manchmal laben sich zudem Larven des Dickmaulrüsslers an den Wurzeln und entziehen den Gewächsen die Lebensgrundlage.

Expertentipp

In Abständen von 10-15 cm gepflanzt, ergeben Hauswurzen wunderschöne Pflanzenteppiche. Indem sich die Gewächse vegetativ mit Ablegern fortpflanzen, überdecken sie bald den gesamten Boden. Hauswurzen in unterschiedlichen Farben ergeben faszinierende Nuancen.

Häufig gestellte Fragen

In welche Gärten passt Hauswurz?

Die Sukkulenten fügen sich hervorragend in Steingärten mit anderen trockenheitsresistenten Pflanzen ein. Ebenso vorteilhaft setzen sich Hauswurzen im Topfgarten in Szene.

Welche Vorgehensweise empfiehlt sich für die abgeblühten Blütenstände?

Nach der Blüte stirbt die Rosette, aus der der Blütentrieb hervorging, ab. Deshalb kann die Hauswurz samt Blüte vorsichtig entfernt werden. In der Regel hat die Hauswurz zu diesem Zeitpunkt bereits Tochtergewächse produziert, sodass keine Lücke entsteht.

Wie funktioniert die Begrünung von Mauern und Spalten?

Fugen und Mauerkronen mit Erde füllen bzw. bedecken, damit die Wurzeln Halt finden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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