Ein Hochbeet hat viele Vorteile. Es passt in die meisten Gärten und sogar auf Terrassen und Balkone. Vor allem für Hobbygärtner, die keinen eigenen Garten besitzen, ergibt sich auf diese Weise die Möglichkeit Obst, Gemüse und Kräuter selbst anzubauen. Optisch kann ein Hochbeet einen Garten ebenfalls bereichern, indem es sich harmonisch ins Gesamtbild einfügt, zum Beispiel durch eine Umrandung aus Natursteinen.
Das angenehme Arbeiten im Stehen ermöglicht es Menschen, die weder gebeugt noch auf ihren Knien arbeiten können, weiterhin dem Hobbygärtner-Dasein zu frönen. Doch welcher Standort ist für ein Hochbeet am besten geeignet?
Der richtige Standort für ein Hochbeet
Die Rahmenbedingungen haben Einfluss auf die Pflanzen, die angebaut werden sollen. Pflanzen benötigen Licht. Da die meisten Hochbeete eine rechteckige Form aufweisen, sollten sie in nord-südlicher Richtung angelegt werden, um das Licht der Sonne im Tagesverlauf optimal nutzen zu können.
Bäume, aber auch hochgewachsene Sträucher oder massive Hecken, können den Pflanzen Licht nehmen, weshalb ein Hochbeet nur dann in ihrer Nähe angelegt werden sollte, wenn es trotz dessen ein Minimum von 8 Sonnenstunden pro Tag erhält. Wind ist nicht grundsätzlich schlecht, denn er trägt dazu bei Blätter zu trocknen und auf diese Weise Pilzerkrankungen vorzubeugen. Es muss bei einem Hochbeet zusätzlich darauf geachtet werden, dass Regenwasser vollständig abfließen kann.
Der Balkon als Standort für ein Hochbeet

Während man in einem Garten oft zwischen verschiedenen Standorten für ein Hochbeet wählen kann, ist man auf einem Balkon eingeschränkter. Dennoch ist das kein Grund, gänzlich auf ein Hochbeet verzichten zu müssen. Man muss sich bei der Auswahl der Pflanzen lediglich an die Gegebenheiten anpassen.
Während man bei einem nördlich ausgerichteten Balkon eher Pflanzen wählen sollte, die mit Schatten zurechtkommen, kann man auf einem Balkon, der sich an der Südseite befindet, beispielsweise sonnenliebende Kräuter anbauen.
Expertentipp
Hochbeete sind auch deshalb sehr beliebt, weil der erhöhte Standort der Pflanzen diese vor Schädlingen schützt. Mit ein Bodengitter wird ein zusätzlicher Schutz vor Wühlmäusen geschaffen und andere Kleintiere müssen die Wände des Hochbeetes überwinden, um an den Pflanzen naschen zu können. Beachten Sie, dass Sie sich durch ungeeignetes Substrat Ungeziefer, wie Schnecken oder Engerlinge, ins Hochbeet holen können.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare