Zur Gattung des Sauerklees gehört zum Beispiel der vierblättrige Glücksklee, der ein Symbol für Glück und Reichtum ist. Sauerklee kann verschiedenen Speisen zugemischt werden. Umstritten ist jedoch, ob es sich um einen gesunden Zusatz handelt oder ob Sauerklee giftig ist. Aufschluss dazu bietet der folgende Beitrag.
Inhaltsstoffe von Sauerklee
Um die Giftigkeit von Sauerklee beurteilen zu können, ist es wichtig, sich zunächst die enthaltenen Stoffe anzusehen. Denn diese geben Hinweise auf möglicherweise enthaltenes Gift. Nachfolgend sind die wichtigsten Stoffe aufgelistet:
- Vitamin C
- Kaliumhydrogenoxalat
- Oxalsäure
- Fette Öle in den Samen
Die Giftigkeit des Sauerklees
Die giftige Wirkung des Sauerklees ist dem Kaliumhydrogenoxalat, einem Salz der Oxalsäure, sowie der enthaltenen Oxalsäure selbst zuzuschreiben. In größeren Mengen können diese zu Vergiftungssymptomen wie Magen-Darm-Beschwerden, Kreislaufproblemen oder Lähmungserscheinungen führen. Besondere Vorsicht ist bei Kindern geboten.
Zusätzlich mindert Oxalsäure die Verfügbarkeit von Kalzium, Eisen und Magnesium im Körper, sodass für Personen mit entsprechenden Mangelerscheinungen ein höheres Risiko besteht.
Sauerklee in der Küche

Oxalsäure wird durch das Kochen von Sauerklee entfernt. Durch die Hitzeeinwirkung zerfällt sie zum Teil und geht zum anderen in das Kochwasser über. Deshalb ist es wichtig, dieses anschließend wegzuschütten und nicht weiter zu verwenden. Leider gehen durch das Kochen auch wertvolle Inhaltsstoffe wie beispielsweise Vitamin C verloren.
Um von diesen trotzdem profitieren zu können, kann frischer Sauerklee in geringen Mengen in Salaten verzehrt werden. Wer größere Mengen Sauerklee essen möchte, kann ihn zum Beispiel in Suppen oder Eintöpfen bedenkenlos zu sich nehmen. Die Wurzeln des Sauerklees sind ebenfalls essbar und können zu Gemüsegerichten hinzugefügt werden.
Expertentipp
Die enthaltene Oxalsäure begünstigt die Bildung von Harnsteinen. Besonders Personen mit Nierenerkrankungen sollten auf den Verzehr von frischem Sauerklee verzichten und diesen nur in geringen gekochten Mengen genießen.
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