Moos in den Fugen der Terrasse und Moos im Rasen – nur nicht da, wo man es haben möchte. Doch ähnlich wie der Geldbeutel füllt sich Ihr heimisches Biotop nicht ohne Grund mit Moos. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie Moos zähmen und sein Wachstum fördern können.
Moos – ein Filter und Wasserspeicher unseres Ökosystems
Moos ist eine wurzellose Sporenpflanze und ein wichtiger Teil des Ökosystems, denn es filtert Regenwasser, ehe es in den Wasserkreislauf gerät und Staub aus der Luft. Damit trägt es seinen Teil zu einer sauberen Luft in Ihrem Garten bei.
Moos bevorzugt feuchte Standorte. Feuchtes Totholz sowie feuchte Erde bieten damit eine ideale Lebensgrundlage. Feuchten Sie regelmäßig nach und nutzen Sie Flüssigdünger.
Moos – ein grüner Kompass

Moos wächst am liebsten dort, wo die Sonne nie zu sehen ist. Auf offenen Flächen können Sie deshalb an freistehenden Bäumen und größeren Steinen ablesen, wo sich Norden befindet.
Erschaffen Sie einen schattigen Lebensraum, beispielsweise indem Sie Bäume und Sträucher richtig platzieren oder suchen Sie eine bereits vorhandene Stelle aus.
Moos – ein Teppich, der sich selbst stickt

Wenn Sie eine größere Fläche mit Moos besiedeln möchten, sollten Sie nicht gleich mehrere Quadratmeter Moos beschaffen. Nutzen Sie ein Stück Moos aus Ihrem Garten oder sammeln Sie zwei Handvoll im Wald und schneiden Sie es in kleinere Teile. Diese können Sie dann in Abständen von wenigen Zentimetern verteilen. Nach einigen Wochen schließen sich die Lücken und Sie erhalten einen von Zauberhand genähten Moosteppich.
Expertentipp
Vermengen Sie zwei Tassen Buttermilch, zwei Tassen Wasser und zwei Handvoll Moos in einem Gefäß. Anschließend verteilen Sie die Paste an einem schattigen und feuchten Platz, an dem Sie Ihr Moos züchten möchten.
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