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Zierpflanzen

Ist Springkraut für Tiere und Menschen giftig?

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Ist Springkraut für Tiere und Menschen giftig

Während es für die einen eine hübsche Zierde ist, betrachten es die anderen als unliebsamen Eindringling im heimischen Garten – an Springkraut scheiden sich die Geister. Doch ist es gleichermaßen unbedenklich für alle Gartenfreunde? All das und mehr erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wirkungen und Eigenschaften von Springkraut

Wirkungen und Eigenschaften von Springkraut


Springkraut wird in vielen Ländern als Heilpflanze eingesetzt und kann nicht nur zur äußeren Anwendung genutzt, sondern in Teilen auch verzehrt werden kann.

Die Samen können roh gegessen oder in der Küche weiterverarbeitet werden und eignen sich dank ihrer nussig-milden Note beispielsweise als Topping für Salate. Auch die Blüten des Springkrautes sind mehr als dekorativ und süßlich im Geschmack. Zudem wird ihnen eine antibakterielle und pilzhemmende Wirkung zugeschrieben.

Der Saft soll bei Entzündungen, Hautreizungen und Hämorriden helfen und bei Insektenstichen sogar desinfizierend wirken. Selbst als Essenz in der Bachblütentherapie findet sich Springkraut wieder und doch hat es als vermeintlicher Allrounder hierzulande für die Heilkunde eine eher geringe Bedeutung.

Gefahr für Kinder und Tiere

Gefahr für Kinder und Tiere
Wenngleich Blüten und Samen als unbedenklich gelten, wird Springkraut als solches und das gilt für alle bekannten Arten als leicht giftig eingestuft. Frische Blätter und Stängel der Pflanze sind ausdrücklich nicht zum Verzehr geeignet. Ein Genuss kann gerade in größeren Mengen abführend sowie harntreibend wirken und Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Insbesondere für kleine Kinder und Tiere kann in Gärten gepflanztes Springkraut gefährlich werden, denn sie unterscheiden anders als Erwachsene nicht zwischen unterschiedlichen Pflanzenteilen. Sie sollten deshalb nicht mit Springkraut in Kontakt kommen, denn es ist als Gartenpflanze, trotz der durchaus positiven Eigenschaften, insgesamt doch mit Vorsicht zu genießen.

Expertentipp

Planen Sie Nachwuchs oder die Anschaffung eines Haustieres, sollten Sie Ihren Garten vorab auf giftige Pflanzen überprüfen und überlegen ob Sie diese gegen einen Zugriff sichern oder ganz entfernen sollten. Zwar geht nicht von jedem giftigen Gewächs eine unmittelbare Gefahr aus, jedoch sollten Sie das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen. Damit tun Sie nicht nur Ihren Kindern und Haustieren einen Gefallen, sondern sorgen dafür, dass Ihr Garten weiterhin der wohl schönste Ort für die ganze Familie bleibt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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