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Zierpflanzen

Japanische Azalee – die optimale Pflege

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Japanische Azalee - die optimale Pflege

Durch ihr buschiges und knalliges Aussehen fällt die Japanische Azalee deutlich ins Auge und ist in jedem Garten ein Hingucker. Sie gehört zur Gattung der Rhododendron und zeichnet sich durch eben diese dichten und buschigen Blüten aus. Sie ist vor allem für kleine Gärten und Vorgärten sehr praktisch, da sie schön aussieht und vergleichsweise wenig Platz einnimmt. In diesem Artikel wird die Pflege der Japanischen Azalee erklärt, damit auch Ihr Garten durch ihre farbenreichen Blüten bereichert werden können.

Wissenswertes zur Japanischen Azalee

Wissenswertes zur Japanischen Azalee


Wie aus dem Namen bereits hervorgeht, stammt die Pflanze ursprünglich aus Japan. Sie wächst in relativer Bodennähe, kann jedoch bis zu über einem Meter heranwachsen. Dies variiert natürlich sehr von Sorte zu Sorte und es gibt eine große Auswahl. Einige verbreiten sich weniger als andere. Die Japanische Azalee blüht im Frühling, meist im April und Mai. Dabei sind vor allem die Farben der Blüten sehr auffällig, welche von Lila zu Pink reichen. Einige Sorten gibt es auch in Weiß.

Die Japanische Azalee wird meist als halb- bzw. immergrün bezeichnet. Die Blätter verfärben sich zwar im Herbst und werden vor dem Winter abgeworfen, aber zurück bleiben kleine, grüne Blätter. Diese sind den ganzen Winter über zu sehen, bis sie im Frühjahr gegen neue Sprossen ausgetauscht werden.

Die optimale Pflege

Die optimale Pflege
Der beste Platz für die Japanische Azalee ist im Halbschatten. Die Pflanze braucht Sonnenlicht, aber nicht den ganzen Tag über. Ein guter Richtwert ist, je mehr Wasser die Azalee zur Verfügung hat, desto mehr Sonne verträgt sie. Das vereinfacht die Pflege in jedem Fall. Sonne ist dennoch wichtig, damit sich das dichte Blütenwerk entfalten kann. Zu viel davon tut der Japanischen Azalee aber nicht gut. In der Blütezeit ist regelmäßiges Gießen nötig.

Der Boden sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Es handelt sich hierbei um eine Moorbeetpflanze, welche humusartigen Boden liebt. Sie bevorzugt einen leicht sauren bis sauren pH-Wert von 4,5 bis 5,5. Kälte mag die Azalee nicht. Sie muss nicht oft gedüngt werden. Verwenden Sie hier keinen Dünger aus dem eigenen Gartenkompost, denn dieser kann zu viel Kalk enthalten. Das Beste ist es, den Boden im Frühling mit Laubkompost und Hornspänen zu bedecken.

Ein Vorteil ist es, dass die Pflanze nicht regelmäßig beschnitten werden muss. Die Japanische Azalee wächst von sich aus, vor allem in der Blütezeit, in eine Kugelform. Außerhalb dieser Zeit kann sie dann zugeschnitten werden, falls ungewollte Sträucher abstehen.

Einer der wenigen Nachteile ist, dass die Japanische Azalee vergleichsweise kurze Blütezeit hat. Auch der Winterschutz ist wichtig, damit sie im folgenden Frühjahr genauso schön blüht. Wie beständig die Pflanze gegen Kälte ist, hängt von der jeweiligen Sorte ab. Hier ist jedoch anzumerken, dass die Pflanze immer wetterbeständiger wird. Eine junge Azalee ist anfälliger im Winter als ältere Sträucher. Deshalb wird die Pflege mit den Jahren deutlich einfacher. Anfangs sollten Sie den Busch jedoch auf jeden Fall mit einem Winterschutz versehen.

Expertentipp

Die Japanische Azalee sollte möglichst windgeschützt gepflanzt werden. Durch starke Winde, vor allem aus dem Osten, kann die Struktur des Strauchs zerstört werden. Im Winter, wenn der Busch nicht blüht, ist dies besonders wichtig. Die Pflanze ist nur bedingt winter- und wetterfest. Mit dem richtigen Standort übersteht sie aber auch die kälteren Monate des Jahres.

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Bildquellen:

© pixabay.com/japanibackpacker

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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