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Pflanzenvermehrung

Koriander richtig vermehren

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Koriander richtig vermehren

Einleitung

Mache Menschen lieben Koriander auf jedem Gericht, andere wiederum verabscheuen den eigenartigen Geschmack der Pflanze. Koriander wächst auf der ganzen Welt und ist vor allem in der asiatischen und südamerikanischen Küche weit verbreitet. Oft werden Koriandersamen gemahlen und als Gewürz verwendet. Meistens aber werden die feinen Blätter der Pflanze über das Gericht gestreut. Da Koriander in Europa noch nicht so weit verbreitet ist, gibt es das frische Kraut oftmals nur in asiatischen Lebensmittelgeschäften. Wer aber Koriander liebt, kann diesen gut und gerne auch zu Hause bei sich anpflanzen und vermehren. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten.

Koriander aussäen

Koriander aussäen


Die einfachste Variante, Koriander zu vermehren, ist die jährliche Aussaat. Koriandersamen können in den meisten Fällen im heimischen Gartenmarkt oder aber auch im Internet bestellt werden. Im Hochbeet oder im Topf auf dem Balkon fühlt sich der Koriander oftmals sehr wohl. Die Aussaat beginnt je nach Temperatur zwischen April und Mai. Wichtig ist dabei, die Erde immer feucht und warm zu halten. Der Koriander darf in keinem Fall mehr Frost ausgesetzt werde. Daher aufgepasst bei den Eisheiligen Mitte Mai.

Koriander keimt unabhängig von der Lichteinstrahlung. Es spielt folglich keine Rolle, ob die Samen mit Erde zugedeckt sind oder nicht. Im Freien lohnt es sich jedoch, die Saat etwas einzugraben, um die Samen vor Austrocknung oder Vögel zu schützen. Die ersten Keime entwickeln sich bereits nach einer Woche und wachsen in hohem Tempo. Wenn alles normal verläuft, kann der erste Koriander bereits nach ungefähr 14 Tagen geerntet werden.

Koriander teilen

Koriander teilen
Ist der Koriander erst einmal gewachsen, so kann er durch klassisches Teilen vermehrt werden. Die Pflanze sollte dazu ungefähr 2-3 Zentimeter hoch sein. Damit die Teilung reibungslos funktioniert, muss die Erde gelockert werden und die Pflanze mitsamt den Wurzeln herausgezogen werden. Anschließend kann die Wurzel mit einem Messer geteilt und die einzelnen Pflanzen wieder eingesetzt werden. So entstehen aus einem Koriander mit der Zeit mehrere Pflanzen, was die Ernte beträchtlich erhöht. Obschon oftmals nur die Blätter des Korianders verwendet werden, lohnt es sich jeweils den ganzen Stängel zu ernten und nicht einzelne Blätter. So wird die Pflanze angeregt und treibt neu aus. Koriander kann so den ganzen Sommer immer wieder frisch geerntet werden.

Expertentipp

Der Koriander gilt als Pflanze, die lediglich ein Jahr überlebt. Sie wird folglich im nächsten Jahr nicht einfach so wieder wachsen. Es lohnt sich also, die Blüten kurz vor dem Verwelken abzuschneiden und zu trocknen. Die Samen fallen damit aus den Blüten und können im Frühjahr wieder ausgesät werden.

Häufig gestellte Fragen

Warum riecht Koriander nach Seife?

Grund dafür ist der Stoff Aldehyd, welcher sowohl in natürlichem Koriander wie aber auch in herkömmlichen Seifen vorkommt. Je nach Genetik des Menschen schmeckt dieser Stoff stärker oder schwächer.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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