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Laubbaum pflanzen – nützliche Tipps

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Laubbaum pflanzen - nützliche Tipps

Einen Laubbaum erfolgreich zu pflanzen ist relativ unkompliziert, solange ein optimaler Standort gewählt wird und man bei der Pflanzung einige wichtige Punkte berücksichtigt.

Der richtige Zeitpunkt für die Pflanzung

Oft wird dazu geraten, insbesondere junge Bäume nicht im Herbst, sondern bereits im Frühjahr in die Erde zu bringen, da einige Arten insbesondere in jungen Jahren als sehr empfindlich gegenüber Frost gelten. Erfahrungsgemäß ist eine Pflanzung im Herbst jedoch erfolgversprechender, da der junge Laubbaum dann noch ausreichend Zeit bis zum Winter hat, um neue Wurzeln auszubilden. Ein weiterer Vorteil ist, dass im Folgejahr weniger gegossen werden muss.

Benötigte Hilfsmittel

Benötigte Hilfsmittel

Um einen Laubbaum zu pflanzen, benötigt man neben dem ausgewählten Baum einen Spaten, ausreichend Hornspäne und Rindenmulch sowie eine Plane, mit welcher der Rasen geschützt wird. Weiterhin werden drei, etwa zweieinhalb Meter hohe Holzpfähle gebraucht, welche imprägniert und angespitzt sein müssen. Darüber hinaus erfordert die Pflanzung eines Laubbaumes drei identisch lange Latten, ein Seil aus Kokos, einen Vorschlaghammer, einen Akku-Schrauber, schützende Handschuhe, eine Leiter sowie eine Gießkanne.

Vorbereitende Maßnahmen

Vorbereitende Maßnahmen
Im ersten Schritt wird das Pflanzloch an der ausgewählten Stelle ausgemessen. Dieses sollte etwa doppelt so breit und tief sein wie der Wurzelballen des Laubbaumes. Zudem sollte man ausreichend Platz für den Umfang der Baumkrone einplanen. Die Tiefe und Breite des ausgehobenen Pflanzloches lässt sich mit den Holzlatten überprüfen. So lässt sich sicherstellen, dass der Wurzelballen nach der Pflanzung weder zu hoch noch zu tief in der Erde liegt. Danach wird die Grube mit Hilfe des Spatens gelockert. Dadurch wird die Entwicklung von Staunässe vermieden und dafür gesorgt, dass sich das Wurzelwerk bestmöglich ausbilden kann.

Pflanzung

Pflanzung
Nun wird der Laubbaum eingesetzt. Dazu nimmt man ihn aus dem Kunststofftopf. Befindet er sich in einem organischen Ballentuch, so kann dies mit eingepflanzt werden. Den Wurzelballen stellt man mittig in das Pflanzloch. Ein eventuell vorhandenes Ballentuch wird geöffnet, seine Enden werden bis zum Boden heruntergezogen. Anschließend wird der Zwischenraum mit Erdaushub aufgefüllt. Im nächsten Schritt wird der Laubbaum so ausgerichtet, dass er gerade im Pflanzloch steht. Im Anschluss daran wird das Loch ebenerdig mit Erde befüllt. Diese wird rund um den Stamm des Laubbaumes vorsichtig festgetreten und auf diese Weise verdichtet.

Sicherung des Laubbaumes

Um zu vermeiden, dass der frisch gepflanzte Laubbaum bei Sturm umkippt, bringt man drei Stützpfähle mit einem Abstand von etwa dreißig Zentimetern rund um den Stamm an. Die Pfähle werden von der Leiter aus mit Hilfe eines Vorschlaghammers etwa fünfzig Zentimeter tief in die Erde eingeschlagen. Um sie zu stabilisieren und für mehr Standfestigkeit zu sorgen, verbindet man die Holzpfähle mit den drei Querlatten. Dazu wird ein Akkuschrauber benötigt. Den Kokosstrick schlingt man anschließend mehrmals um den Stamm des Laubbaumes sowie um die Pfähle. Die Strickenden wickelt man im letzten Schritt fest um die hergestellte Verbindung. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Stamm nicht abgeschnürt wird.

Pflege nach der Pflanzung

Nun wird mit Erde ein Gießrand rund um den Laubbaum geformt und der Baum durchdringend angegossen. Die Erde sollte danach gut eingeschlämmt sein. Abschließend wird ein Langzeitdünger in Form von Hornspäne dazugegeben. Um den Laubbaum vor dem Austrocknen sowie vor Frost zu schützen, trägt man noch eine großzügige Schicht aus Rindenmulch über dem Wurzelbereich auf.

Expertentipp

Es ist wichtig, dass der Wurzelbereich des frisch gepflanzten Laubbaumes insbesondere im Jahr nach der Pflanzung sowie an trockenen und warmen Tagen im Herbst niemals über einen längeren Zeitraum austrocknet. Aus diesem Grund sollte der Laubbaum grundsätzlich bei Bedarf gewässert werden.

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© pixabay.com/Couleur

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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