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Exotische Pflanzen

Banane düngen – wann und womit?

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Banane düngen - wann und womit

Nicht nur in tropischen Klimazonen, sondern auch hierzulande ist die Aufzucht einer Bananenpflanze bei einer entsprechenden Pflege von Erfolg gekrönt. Neben einem guten Standort und optimalen klimatischen Bedingungen spielt vor allem eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen eine Schlüsselrolle für eine ertragreiche Ernte. Wann und womit sich das Düngen lohnt, richtet sich nach verschiedenen Faktoren.

Allgemeines zur Bananenpflanze

Normalerweise gedeiht die Banane in der freien Wildbahn ausschließlich in warmen Klimazonen ohne jeglichen Frost. Hierzulande ist bei der Aufzucht und Haltung einer Bananenpflanze auf passende Standort- und Haltungsbedingungen zu achten. Wichtig ist unter anderem eine entsprechende Düngung der recht anspruchsvollen Pflanze. Im Schnitt wächst der Vielverbraucher am Tag immerhin um einen ganzen Zentimeter. Weltweit existieren rund 70 verschiedene Arten, wobei einige Sorten der üblicherweise in tropischen Klimazonen beheimateten Bananenstaude auch mit dem gemäßigten Klima hierzulande zurechtkommen.

Zeitpunkt der Düngung

Zeitpunkt der Düngung


Grundsätzlich erfolgt die Düngung der Staude in Zeiten der Vegetationsperiode in regelmäßigen Abständen. Aufgrund der ausgeprägten grünen Blätter und der Pflanzenhöhe von leicht 2,5 Metern ist die Versorgung mit ausreichend Stickstoff von besonderer Wichtigkeit. Bei Topfkulturen eignet sich Dünger für Mediterranpflanzen oder Zitrusgewächse. Im Grunde lässt sich auch konventioneller Blumendünger anwenden. Die Verabreichung der Düngung erfolgt so etwa über den Zeitraum von März bis in den Oktober hinein. In den Ruhephasen während des Winters ist die Düngermenge unbedingt zu reduzieren. Statt der wöchentlichen Düngung empfiehlt sich ein Zeitabstand von mindestens sechs Wochen. Neben der rechtzeitigen Gabe von Dünger ist es ratsam, die Staude alle zwei Jahre in ein größeres Gefäß umzutopfen. Bei winterharten Sorten im Beet hat sich die Einarbeitung von Kompost oder Stallmist bewährt. Auch hier ist die Nutzung von speziellem Bio-Dünger mit Langzeitwirkung angeraten. Gedüngt wird mit Flüssigdünger wie bei Kübelkulturen über den Zeitraum der Wachstumsperiode im Frühjahr bis Spätsommer.

Der richtige Dünger

Der richtige Dünger
Obgleich der Kultivierungsmethode stehen zahlreiche verschiedene Dünger zur Auswahl, die alle mit verschiedenen Pros und Kontras einhergehen. Besonders erfolgsversprechend ist wegen ihres hohen Stickstoffanteils die Nutzung von organischen Naturdüngern wie Kompost. Da die Freisetzung erst über die Zersetzung der Stoffe durch Mikroorganismen einsetzt und ein Langzeiteffekt eintritt, ist eine Extradüngung mit flüssigem Dünger ratsam. Die in flüssiger Form gespeicherten Nährstoffe sind schnell verwertbar. Aufgrund der raschen Verfügbarkeit besteht jedoch die Gefahr einer Überdüngung.

Expertentipp

So einfach es auch klingt: Bananenstauden lassen sich hervorragend mit kleingeschnittenen Bananenschalen düngen. Die Schale enthält reichlich Phosphat, Magnesium und Kalium. Zerkleinert und etwas getrocknet lassen sie sich ins Erdreich einarbeiten. Um einer Belastung mit Pestiziden vorzubeugen, sollten hierfür nur Bio-Bananen herangezogen werden. Da Bananenstauden einen recht hohen Bedarf an Stickstoff vorweisen, sollte die Düngung in Kombination mit einem alternativen Flüssigdünger erfolgen. Grundsätzlich eignen sich Bananen auch zur Düngung von anderen Pflanzen in Kübel- oder Freilandkulturen.

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Bildquellen:

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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