Eine tropische Pflanze mit langen, herabhängenden Trieben und außergewöhnlichen Blüten – das zeichnet die Leuchterblume als Zimmerpflanze aus. Wo andere tropische Blumen eher anspruchsvoll sind, ist die Leuchterblume besonders pflegeleicht. Wir zeigen, wie sich die hübsche Pflanze einfach vermehren lässt und welche Pflege sie nach dem Einpflanzen benötigt.
Wissenswertes über Leuchterblumen
- Gehören zur Familie der Hundsgiftgewächse
- Stammen aus Südafrika
- Speichern große Mengen Wasser in Blättern und Knollen
- Eignen sich wunderbar als Ampelpflanzen
Vermehrung von Leuchterblumen

So einfach wie die Haltung ist, so einfach lassen sich Leuchterblumen auch vermehren. Man hat die Wahl zwischen zwei verschiedenen Methoden. Bei der ersten Methode benötigt man ältere Pflanzen. An diesen bilden sich sogenannte Brutknollen aus, die als kleine Kugeln an den Blüten hängen. Die Knollen werden eingesammelt und in einen Topf mit sandiger und humusreicher Erde gesteckt. Wenn die Erde feucht gehalten wird und der Topf an einem warmen und schattigen Ort steht, entwickeln sich nach ein paar Wochen die ersten Triebe. Sobald die jungen Pflänzchen über zwei Blattpaare verfügen, können sie in einzelne Töpfe umgepflanzt werden. Die zweite Methode ist die Vermehrung über Stecklinge. Dafür werden zwischen April und September handlange Triebe von der Pflanze abgeschnitten. Anschließend lässt man die Stecklinge einen Tag lang antrocknen und steckt sie dann mit der Schnittstelle nach unten in feuchte Erde. Nach kurzer Zeit wächst der Steckling weiter und entwickelt neue Nebentriebe.
Der richtige Standort

Damit die Leuchterblume nach dem Vermehren richtig anwächst, benötigt sie einen hellen, aber keinen vollsonnigen Standort. In den Sommermonaten kann sie auch auf den Balkon oder die Terrasse umziehen, sonst ist sie aber eher als Zimmerpflanze geeignet. Das liegt vor allem daran, da sie es warm mag und nicht kälter als bei Zimmertemperatur stehen sollte. Obwohl Leuchterblumen tropische Pflanzen sind, können sie sowohl bei hoher Luftfeuchtigkeit als auch in trockenen Räumen gehalten werden. Das Substrat muss gut durchlässig sein, denn Staunässe führt zu Fäulnis der Knollen. Am besten eignet sich handelsübliche Kakteenerde mit einer Drainageschicht aus Kies oder Blähton.
Nach dem Vermehren richtig pflegen
Die frisch vermehrten Leuchterblumen sind anspruchslos in der Pflege. Während der Wachstumsperiode von April bis September werden sie regelmäßig gegossen, aber so, dass die Erde zwischen den Gießvorgängen abtrocknen kann. In den Monaten Oktober bis März wird so wenig gegossen, dass der Ballen der Pflanze nur minimal feucht bleibt. Gedüngt wird alle zwei bis vier Wochen während der Wachstumsphase mit einem stark verdünnten Flüssigdünger. Aber Vorsicht bei frisch eingepflanzten Jungpflanzen. Die Wurzeln sind noch empfindlich und Dünger sollte erst dann gegeben werden, wenn die Leuchterblumen schon kräftig angewachsen sind.
Expertentipp
Besonders erfolgversprechend ist die Vermehrung, wenn die Stecklinge vor dem Einpflanzen zunächst in ein Glas mit Wasser gestellt werden. Man muss darauf achten, dass das Wasser frisch bleibt und jeden Tag gewechselt wird. Nach kurzer Zeit erscheinen an den Trieben Wurzeln. Sind diese gut ausgebildet, können die Stecklinge in Erde eingepflanzt werden.
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