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Pflanzenvermehrung

Mittagsblume – Pflege und Vermehrung

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Mittagsblume - Pflege und Vermehrung

Die blühfreudigen Mittagsblumen sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Mittagsblumengewächse und stammen ursprünglich aus Südafrika. Die strahlenförmigen Blüten präsentieren sich in Weiß, Rosa, Violett und Orange bis hin zu leuchtenden Gelbtönen. Diese öffnen Mittagsblumen nur bei Sonnenschein und schließen die Blüten bei Sonnenuntergang. Mittagsblumen erreichen eine Wuchshöhe von etwa zehn Zentimetern und gedeihen auch auf kargen Böden. Sie eignen sich aufgrund dessen hervorragend als bodendeckende Bepflanzung, um kahle Stellen im Garten zu verschönern und in ein buntes Blütenmeer zu verwandeln.

Die Pflege der Mittagsblumen

Die Pflege der Mittagsblumen


Mittagsblume müssen nur selten gegossen werden, wachsen üppig und blühen unermüdlich von Juli bis September. Die Pflanze verfügt über fleischige Blätter, die viel Feuchtigkeit speichern, sodass das Gießen lediglich bei lang anhaltender Trockenheit notwendig ist. Ebenso anspruchslos und genügsam sind die Sommerblumen in Hinblick auf Nährstoffe.

Es empfiehlt sich, im zeitigen Frühjahr etwas Kompost und Hornspäne in den Boden einzuarbeiten, da organischer Dünger den Pflanzen besser bekommt als Vollzeitdünger. Den Mittagsblumen im Topf oder Kübel können Sie im Frühjahr und Sommer Flüssigdünger über das Gießwasser verabreichen, damit die Pflanzen mit genügenden Nährstoffen versorgt sind. Auf Schnittmaßnahmen können Sie getrost verzichten. Um ein buschiges und kompaktes Wachstum zu unterstützen und die Blühfreudigkeit anzuregen, sollten lediglich Triebspitzen abgekniffen und verwelkte Blüten entfernt werden.

Mittagsblumen vermehren sich durch Selbstaussaat

Mittagsblumen vermehren sich durch Selbstaussaat
Am geeigneten Standort vermehren sich die Pflanzen durch Selbstaussaat. Hierbei werden die Samen sowohl durch den Wind als auch mithilfe von Insekten weggetragen. An geeigneten Plätzen beginnen die Samen dann zu keimen und entwickeln neue Pflanzen. Sobald die Jungpflanzen kräftig genug sind, können Sie sie vorsichtig ausgraben und an einem gewünschten Standort ihrer Wahl einpflanzen.

Die Vermehrung durch Stecklinge

Die Vermehrung durch Stecklinge
Eine einfache Methode der kontrollierten Vermehrung ist die Verwendung von Stecklingen. Schneiden Sie hierfür von der Mutterpflanze unverholzte Triebe ab, die etwa zehn Zentimeter lang sind. Stecken Sie diese bis zur Hälfte in einen Topf mit Anzuchterde. Danach kommt das Pflanzgefäß an einen hellen, warmen Ort, möglichst ohne direkte Sonnenbestrahlung. Während der nächsten zwei bis drei Wochen sollten die Stecklinge nur leicht feucht gehalten werden, bis sich Wurzeln gebildet haben. Sobald die jungen Pflänzchen die richtige Größe erreicht haben, pflanzen Sie sie entweder ins Freiland oder pflegen Sie weiter für eine Kultivierung im Topf oder Kübel.

Mittagsblumen aus Samen ziehen

Saatgut der Mittagsblumen gibt es im Fachhandel meist nur in bunten Farbmischungen, einzelne Sorten sind deshalb kaum erhältlich. Sie können für die Vermehrung Ihrer Pflanzen aber auch die Samen nach der Blütezeit Ihrer Pflanze verwenden. Sammeln Sie diese ein und bewahren sie bis zum Frühjahr an einem dunklen, kühlen, trockenen Platz auf.

Beginnen Sie mit dem Vorziehen der Samen im März oder April. Säen Sie jeweils circa fünf Samen in kleine Gefäße mit Anzuchterde und bedecken sie leicht mit Substrat. Verwenden Sie zum Gießen am besten eine mit Wasser gefüllte Sprühflasche, um die Erde stets feucht zu halten. An einem hellen, warmen Standort mit Temperaturen bei 20 Grad Celsius keimen die Samen nach etwa zwei bis drei Wochen. Nach den Eisheiligen im Mai können die jungen Mittagsblumen ins Freie gepflanzt werden.

Expertentipp

Bei passenden Standortbedingungen bilden die Mittagsblumen ihre schönen Blütenteppiche und Polster aus und blühen unermüdlich bis in den Herbst hinein. Deshalb sollte der Platz möglichst vollsonnig und windgeschützt sein und der Boden gut durchlässig und locker, um Staunässe zu verhindern.

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Bildquellen:

© pixabay.com/Nennieinszweidrei

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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