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Zimmerpflanzen

Orchideen in Seramis setzen – eine Anleitung

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Orchideen in Seramis setzen - eine Anleitung

Die Orchidee wird auch als „Königin der Blumen“ bezeichnet und bezaubert die Menschen schon seit mehr als 2.500 Jahren durch ihre wunderschönen und einzigartigen Blüten.

Wissenswertes

Orchideen kommen ursprünglich zwar aus den wärmeren Regionen der Erde, sind aber weltweit verbreitet und wachsen auf fast jedem Kontinent der Erde. Keine andere Pflanzenfamilie hat so ein umfassendes Spektrum an Farben und Formen der Blüte wie die Orchidee. Gerade deshalb erfreut sich die Pflanze hierzulande auch großer Beliebtheit und sind in fast jedem Haushalt zu finden. Bei der richtigen Pflege und dem fachgerechten Umgang ist jedoch einiges zu beachten.

Warum sollten Sie die Orchidee in Seramis setzen?

Warum sollten Sie die Orchidee in Seramis setzen


Ca. 70% der Orchideen wachsen in ihren natürlichen Lebensräumen nicht in der Erde, sondern auf Bäumen. Es handelt sich um sogenannte Aufsitzerpflanzen, die in den Astgabeln auf Rohhumus-Ablagerungen wurzeln. Aus diesen Bedingungen ergeben sich die besonderen Ansprüche der Pflanze, die dem natürlichen Lebensbedingungen möglichst nahe kommen sollten. Daher empfiehlt sich, die Pflanzen in Seramis zu setzen.

Die porösen, anorganischen Teilchen nehmen Nährstoffe und Wasser auf – ähnlich wie ein Schwamm. So kann sich die Orchidee selbst so viel nehmen, wie sie benötigt. Sollten Sie eine Orchidee in gewöhnlicher Blumenerde erworben haben, sollten Sie diese nach dem Kauf umtopfen. Bestehende Pflanzen sollten sie ca. alle zwei bis drei Jahre umtopfen. Am besten ist es, wenn Sie die Pflanze in der Wachstumszeit (Frühjahr bis Sommer) umtopfen, da sie dann schnell in das neue Substrat eindringen und neue Wurzeln bilden kann. Natürlich ist ein Umtopfen aber auch im restlichen Jahresverlauf möglich.

Orchideen in Seramis setzen

Orchideen in Seramis setzen
Hier finden Sie eine einfache Anleitung.

Gießen vor dem Umtopfen

Einen Tag vor dem Umsetzen, sollten Sie ihre Pflanze gießen, damit diese sich leichter aus dem Topf entfernen lässt und die Wurzeln geschmeidig werden.

Vorbereiten des Topfes

Füllen Sie ein Drittel des Topfes mit Seramis Substrat, sodass die Wurzeln ausreichend Platz haben.

Auspflanzen

Nehmen Sie die Orchideen vorsichtig aus dem Topf und schneiden Sie anschließend mit einem sauberen Messer alte oder faulige Wurzeln ab.

Einsetzen

Setzen Sie die Pflanze mit drehenden Bewegungen in den neuen Topf und füllen Sie den Topf mit weiterem Seramis Substrat auf, sodass die gesamte Wurzel von Substrat umgeben ist. Durch leichtes Klopfen auf den Topf gelangt das Substrat schneller und gleichmäßiger nach unten.

Gießen nach dem Umtopfen

Nachdem Sie Ihre Pflanze umgetopft haben sollten Sie diese gezielt gießen. Achten Sie darauf, dass das Wasser gut ablaufen kann und Staunässe vermieden wird. Sie können die Wurzeln und Blätter auch mit einer Sprühflasche benetzen und den Boden so feucht halten.

Der richtige Standort & die richtige Pflege

Der richtige Standort & die richtige Pflege
Nachdem Sie Ihre Orchideen umgepflanzt haben, sollten Sie darauf achten, dass auch die weiteren Bedingungen optimal sind. Die meisten Sorten mögen es schön warm (20 bis 22 Grad), aber auch hier gibt es je nach Sorte große Unterschiede. Ein Standortwechsel macht der Pflanze in der Regel nichts aus und kann sogar die Blütenfähigkeit der Pflanze begünstigen.

Düngen Sie Ihre Orchideen mit speziellem Orchideendünger von März bis Oktober. Im Winter können Sie auf das Düngen verzichten. Gegossen werden sollte die Pflanze im Sommer ca. einmal pro Woche. In der kälteren Jahreszeit weniger. Dazu empfiehlt es sich, den Topf kurz in ein Wasserbad zu tauchen und das überschüssige Wasser abtropfen zu lassen.

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© www.istockphoto.com/Maryviolet
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© www.istockphoto.com/Ekaterina Fedulyeva
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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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