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Kletterpflanzen

Rosen & Waldreben – richtiges Zusammenpflanzen

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Rosen & Waldreben - richtiges Zusammenpflanzen

Rosen und Waldreben sind perfekte Pflanzpartner. Das Traum-Duo verschönert Mauern, Zäune oder Rankhilfen und bildet mit der üppigen Blütenpracht einen dekorativen Sichtschutz. Alles Wichtige zur gemeinsamen Pflanzung von Waldreben und Rosen erfahren Sie in diesem Artikel.

Passende Standorte

Passende Standorte


Rosen und Waldreben bevorzugen sonnige Standorte, vertragen jedoch keinen Hitzestau. Ideal sind nach Südosten oder Südwesten ausgerichtete Plätze. Der Wurzelbereich der Waldreben sollte stets schattig und feucht sein. Pflanzen Sie sie deshalb an die sonnenabgewandte Seite im Schatten der Rosen. Eine Mulchschicht schützt den Boden zusätzlich vor dem Austrocknen.

Sowohl Rosen als auch Waldreben gedeihen am besten in lockeren, tiefgründigen und humosen Böden mit einem hohen Nährstoffgehalt. Da beide Gewächse Staunässe nicht tolerieren, sollte das Substrat gut durchlässig sein. Waldreben, Kletter- und Ramblerrosen sind darüber hinaus auf Rankhilfen angewiesen.

Optimale Pflanzzeit

Optimale Pflanzzeit
Die ideale Pflanzsaison für wurzelnackte Rosen ist von Mitte Oktober bis Ende März. Containerware kann vom Frühjahr bis in den Herbst hinein gepflanzt werden. Waldreben sollte man zwischen August und Oktober pflanzen. Sollen Rosen und Waldreben zeitgleich gesetzt werden, empfiehlt sich die Pflanzung im Spätsommer oder im Frühherbst.

Korrekter Pflanzabstand

Korrekter Pflanzabstand
Idealerweise gönnen Sie Rosen einen Wachstumsvorsprung von 1 bis 2 Jahren. Haben sie eine Wuchshöhe von etwa 1,70 Metern erreicht, werden die Waldreben im Abstand von 1 Meter gepflanzt. Setzt man beide gleichzeitig, ist ein Mindestabstand von etwa 80 Zentimetern nötig.

Wissenswertes zur Auswahl der Sorten

Wissenswertes zur Auswahl der Sorten
Am besten eignen sich Kletterrosen für die Pflanzung mit Waldreben. Wer die besonders wuchsfreudigen Ramblerrosen bevorzugt, sollte sie mit ebenso starkwüchsigen Waldreben, wie beispielsweise der Berg-Waldrebe (Anemone clematis), kombinieren. Zudem sollten Waldreben nicht höher als die Rosen wachsen, da sie sonst zu wenig Licht erhalten.

Passende Begleitpflanzen für die meisten Rosen sind Italienische Waldreben (Clematis viticella). Diese weniger wuchsstarke Art überzeugt mit einer großen Farbenvielfalt und gilt zudem als besonders robust und frosthart.

Pflanzung von Rosen und Waldreben – Schritt-für-Schritt-Anleitung

Lockern Sie den Boden vor der Pflanzung tiefgründig auf. Heben Sie anschließend die Pflanzlöcher in einem Abstand von 30 Zentimetern zur Rankhilfe aus. Topfen Sie die Pflanzen aus und tauchen Sie die Wurzelballen für einige Minuten in ein mit Wasser gefülltes Gefäß, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen.

Im Anschluss werden die Rose und die Waldreben leicht schräg zur Kletterhilfe gepflanzt. Die Veredlungsstelle der Rosen muss 5 bis 10 Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen. Mischen Sie Kompost und eine Handvoll Hornspäne unter das ausgehobene Substrat und füllen Sie die Pflanzgruben damit auf. Abschließend werden die Pflanzen ausgiebig angegossen.

Expertentipp

Beide Pflanzpartner kommen optimal zur Geltung, wenn ihre Blütenfarben einen Kontrast bilden. So eignen sich rosafarbene Rosen wie die Kletterrose ‚New Dawn‘ als Begleiter für die blaue Waldrebe ‚Blue Angel‘ oder die violett blühende ‚Romantika‘. Die weiße Clematis viticella ‚Forever Friends‘ passt besonders gut zu den roten Blüten der Kletterrose ‚Santana‘. Gelbe Rosen wie die Sorte ‚Golden Gate‘ harmonieren perfekt mit den rosa und hellblau blühenden Waldreben ‚Minuet‘ und ‚Luxuriant Blue‘.

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