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Schädlinge an Kentia Palme – was tun?

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Schädlinge an Kentia Palme - was tun

Die Kentia Palme bringt ein tropisches Flair in die Wohnung und gehört nicht nur wegen ihrer exotischen und dekorativen Optik zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Sie ist recht pflegeleicht und eine der wenigen Palmen, die nicht ganz so hell stehen muss. Doch auch wenn die Kentia Palme eine äußerst robuste Zimmerpflanze ist, kann sie von Schädlingen befallen werden.

Welche Schädlinge können die Kentia Palme befallen?

Schädlinge an der Kentia Palme können der Pflanze durchaus gefährlich werden, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und bekämpft werden. Die Pflanze sollte deshalb bereits beim Kauf gut kontrolliert werden. Nicht selten befinden sich die Schädlinge bereits auf der Pflanze, bevor diese in der Wohnung ihren Platz gefunden hat.

Auch bestehende Pflanzen sollten regelmäßig auf Schädlingsbefall kontrolliert werden, denn eine Kentia Palme leidet selten an Erkrankungen. Werden die Blätter braun und sieht die Palme zunehmend krank aus, sind meist Schädlinge der Grund.

Folgende Schädlinge können die Kentia Palme befallen:

  • Schildläuse
  • Wollläuse
  • Spinnmilben
  • Thripse

Schildläuse und Wollläuse

Schildläuse und Wollläuse


Schildläuse gehören zu den häufigsten Schädlingen auf der Kentia Palme. Sie ernähren sich vom Pflanzensaft und entziehen der Palme so die Nährstoffe. Schildläuse sondern häufig den sogenannten Honigtau ab, der sich als klebriger Belag auf den Blättern absetzt.

Ein Schildlausbefall ist an verklebten Stellen auf den Blättern und pockenartigen Stellen an der Blattunterseite und den Trieben der Kentia Palme erkennbar.

Genau wie Schildläuse sind Wollläuse aufgrund ihrer geringen Größe oftmals mit bloßem Auge nicht erkennbar. Ein Befall kann sich ebenfalls am klebrigen Stellen auf den Blättern, aber auch an einer Gelbfärbung der Blätter bemerkbar machen. Manchmal befinden sich auch weiße Gespinste an Blättern und Trieben der Kentia Palme.

Bei leichtem Befall durch beide Schädlingsarten reicht meist schon das Abwischen oder Abbürsten der Pflanze. Ist die Palme schon stärker befallen, helfen Mittel auf Rapsöl oder Parafinbasis. Bereits gelbe oder braune Blätter müssen entfernt werden, denn sie sind nicht mehr zu retten.

Spinnmilben und Thripse

Spinnmilben und Thripse
Spinnmilben sind selbst mit einer Lupe kaum zu erkennen. Ein Befall zeigt sich an ihren Gespinsten auf der befallenen Pflanze. Die Schädlinge verursachen Saugschäden, sodass die Blattoberseiten sowie auch die Blattunterseiten gesprenkelt aussehen. Bei starkem Befall sehen die Blätter verkrüppelt aus.

Ein Thripsebefall ist an den silbrigen Saugspuren auf den Blättern erkennbar. Auch diese Schädlinge ernähren sich vom Pflanzensaft. Erst bei einem starken Befall sind Thripse und deren Larven an der Blattunterseite erkennbar.

In beiden Fällen sollte die befallene Kentia Palme mit einem Wasserstrahl abgebraust werden. Dabei sollte das Substrat abgedeckt werden, damit die Schädlinge nicht in die Erde gelangen. Notfalls hilft auch das Abwaschen der Pflanze mit Seifenlauge.

In allen Fällen gilt: Chemische Präparate sollten nur angewendet werden, wenn die natürlichen Methoden nicht helfen.

Expertentipp

Schädlingsbefall an der Kentia Palme entsteht häufig durch eine zu geringe Luftfeuchtigkeit. Zur Vorbeugung sollte die Palme vor allem im Winter regelmäßig mit kalkarmem Wasser besprüht werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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