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Stauden & Ziergräser

Wie giftig ist die Königskerze?

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Wie giftig ist die Königskerze

Die Königskerze trägt ihren Namen nicht ohne Grund. Mit ihren imposanten Blütenständen beeindruckt die hochwachsende Staude in den Sommermonaten. Gezielt in Farbe gesetzt, kann sie für interessante Akzente im Magerbeet sorgen und Wiesen aller Art verschönern. Doch wie verhält es sich eigentlich mit der Giftigkeit der Pflanze?

Ist die Königskerze essbar?

Ist die Königskerze essbar


Zur Gattung Verbascum zählen über 300 Arten, von denen viele in Mittel- und Südeuropa zu Hause sind. In unseren Breitengraden sind die Kleinblütige Königskerze, die Schwarze Königskerze oder auch die Violette Königskerze zu Hause. Die meisten der Arten enthalten einige wenige Bestandteile, die giftig wirken können. Dazu zählen vor allem Saponine.

Die chemischen Verbindungen können beim Menschen zu unangenehmen Begleiterscheinungen wie Magenschmerzen führen. Dafür müssten jedoch größere Teile der Pflanze gegessen werden. Insofern ist nicht mit Vergiftungen beim Menschen zu rechnen. Verbascum nigrum, die schwarze Königskerze, wird von manchen Menschen zwar als Wildkraut in Salaten verwendet, allerdings schmecken die Blätter bitter und sind daher nicht sonderlich beliebt. Ohnehin dienen Königskerzen eher Heilungs- als Nahrungszwecken.

Königskerzen sind Heilpflanzen

Königskerzen sind Heilpflanzen
Zweifelsfrei können die Blüten und Blätter des Krauts als Heilpflanze genutzt werden. Bereits seit dem späten Mittelalter sind die hustenstillenden Eigenschaften der Königskerze bekannt. In früheren Zeiten wurden aus den Pflanzenteilen medizinische Drogen hergestellt, die bei den unterschiedlichsten Beschwerden zum Einsatz kamen.

Zur Eigenanwendung können Sie die Blüten der Pflanze im Sommer einsammeln und schonend an der Luft trocknen. Aus den getrockneten Teilen der Pflanze kann warm aufgegossener Tee hergestellt werden. Dieser kommt bei Reizhusten und grippalen Infekten mit bronchialen Beschwerden zum Einsatz. In der Königskerze enthaltene Schleimstoffe helfen beim Abhusten und besitzen schützende Eigenschaften für die Bronchien.

Expertentipp

Lassen Sie im Herbst einige Blüten stehen. Die Königskerze versamt sich normalerweise zuverlässig selbst. Auf diese Weise können Sie jedes Jahr neuen Tee gewinnen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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