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Heckenpflanzen

Wie giftig ist Feuerdorn?

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Wie giftig ist Feuerdorn

Der zu den Rosengewächsen zählende Feuerdorn ist eine beliebte Heckenpflanze bei Gärtnern. Seine imposanten, weißen Blüten bereichern Gärten im Frühjahr ungemein. Die orange bis rot gefärbten und im Spätsommer reifenden Früchte sorgen ebenfalls für hübsche Akzente. Doch wie giftig sind die Beeren und andere Bestandteile der Pflanze eigentlich? In diesem Artikel geben wir Ihnen einen kurzen Überblick.

Giftige Bestandteile des Feuerdorns

Giftige Bestandteile des Feuerdorns


Der Feuerdorn ist unter Gärtnern eher für sein attraktives Laub, seine Blüten und Beeren als für seine kulinarischen Vorzüge bekannt. Oft wird deshalb angenommen, dass alle Bestandteile der Feuerdorn Arten giftig sind. Das stimmt jedoch nicht. Zumindest die Wurzeln, Blätter, Triebe und Stängel der Pflanze enthalten keine giftigen Bestandteile. Dennoch sind sie nicht für den menschlichen Verzehr geeignet. Ebenso ist keine Vergiftung durch ein bloßes Berühren der Pflanze mit den Händen zu erwarten. Sie können beim Schneiden der Pflanze also beruhigt sein. Handschuhe müssen eher aufgrund der vorhandenen Dornen getragen werden.

Sind die Früchte des Feuerdorns essbar?

Sind die Früchte des Feuerdorns essbar
Die Aussage, dass der Feuerdorn nicht giftig ist, gilt nur eingeschränkt, auch für die Früchte. Vor allem in den Kernen ist Blausäure, jedoch in geringen Mengen, enthalten. Diese ist allerdings an den Zucker gebunden und wird deshalb erst während des Verdauungsvorgangs im menschlichen Körper freigesetzt.

Von einem rohen Verzehr des Feuerdorns ist abzuraten, denn die Folge können Verdauungsbeschwerden und Übelkeit sein. Allerdings können die säuerlichen Früchte eingekocht oder anderweitig verarbeitet genossen werden. Einige regionale Rezepte verwenden sie in Marmelade und Konfitüre. Hin und wieder werden Variationen mit Sanddorn oder Pfirsich erprobt. Dazu werden die Beeren in einem großen Kochtopf eingekocht und mit Gelierzucker eingedickt.

Expertentipp

Vor dem Kochvorgang sollten die Kerne zur Sicherheit entfernt werden. Schneiden Sie dazu die Früchte in der Mitte durch und entfernen die Samen vorsichtig mit Hilfe einer Gabel.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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